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Fußball

Verdienter Sieg im Top-Spiel für den FC Wiesharde

Als beim TSV Hattstedt die Kräfte schwanden, zog der FC Wiesharde an und spielte mit tollen Kombinationen schöne Tore heraus. Belohnt wurde dies mit einem 3:1 Auswärtssieg für die Handewitter. Im Kellerduell gegen den TSV Goldebek reichte es für den PSV Flensburg nur zu einem Remis. Weiche III holte hingegen den nächsten Sieg.

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Thore Schlünsen
Thore Schlünsen war zwei Mal im Abschluss erfolgreich. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

“Hattstedt scheint jetzt auch in der Saison angekommen zu sein”, sagte Kapitän Patrick Schneck vor dem Topspiel vom FC Wiesharde beim TSV Hattstedt im nospa Spieltags Talk. Seine Warnung sollte sich bereits in der 14. Minute bestätigen. Über die rechte Außenbahn kam der Ball zu Timo Engel, der ins rechte Eck einschieben konnte. Zuvor hätten die Handewitter allerdings schon in Führung liegen können. Thore Schlünsen und Brian Fischer hatten auf schwierigen Geläuf direkt in den Anfangsminuten zwei gute Chancen. Nachdem diese ungenutzt blieben, kam Hattstedt besser ins Spiel, stand hinten kompakt und versuchte immer wieder mit langen Bällen in die Spitze zu spielen, begünstigt von Fehlpässen der Gäste.
“Wir hatten Schwierigkeiten mit der robusten Spielweise”, erläuterte FCW-Trainer Sven-Dirk Hollenkamp nach dem Spiel. “Nach dem Tor wurden wir aber etwas besser, jedoch fehlte der letzte Pass in die Spitze bei uns.”

Wiesharde übernimmt das Kommando

Mit dem knappen 0:1 Rückstand ging es für den FC Wiesharde in die Pause. Im Anschluss zeigte der FC Wiesharde dann ein anderes Gesicht. “Hattstedt hatte wohl in der ersten Hälfte etwas überdreht und ihre Kräfte schwanden, so dass wir unseren Kombinationsfußball besser anbringen konnten. Auch von der Härte konnten wir jetzt mithalten”, zeigte sich Hollenkamp mit der Einstellung seiner Mannschaft im zweiten Durchgang zufrieden. Hattstedt kam inzwischen zu keinen weiteren Torchancen mehr, das Spiel wurde vom FC Wiesharde kontrolliert. Belohnt wurde ihr besseres Spiel in der 60. Minute. Nach einem Ballgewinn auf Höhe der Mittellinie bediente Brian Fischer Mitspieler Sascha Jonschker, der im 16er auf Thore Schlünsen zurücklegte und dieser dann überlegt zum 1:1 Ausgleich einschieben konnte. Ähnlich war die Situation in der 79. Minute. Erneut konnte Fischer nach griffigen Pressing den Ball auf Höhe des Mittelkreises erobern, ließ zwei Verteidiger von Hattstedt stehen, umkurvte noch Keeper Jannes Hansen und legte dann quer auf Schlünsen ab, der erneut nur noch einschieben musste. Die Führung für den FCW war damit perfekt. Fünf Minuten später sollte noch ein weiterer Treffer fallen. Felix Stüwe fing den Ball geschickt ab, spielte zwei Doppelpässe mit Schlünsen und verwandelte dann selbst eiskalt zum 3:1 für den FC Wiesharde. Dies war zugleich der Endstand der Partie.

“Die erste Halbzeit war schlecht, die zweite Halbzeit war top”, zog Sven Hollenkamp ein gemischtes Fazit. “Hattstedt war ein guter Gegner, der stark gekämpft und viel gelaufen ist. Am Ende ist der Sieg in der Höhe verdient. Wir müssen 90 Minuten gut Spielen, dann muss sich jeder Gegner warm einpacken”, so Hollenkamp.

Weiche III siegt, Punktgewinn für den PSV Flensburg

In der Tabelle klettert der FC Wiesharde somit auf Platz zwei und hat nur noch 4 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SC Weiche Flensburg 08 III. Die haben allerdings bereits ein Spiel mehr ausgetragen. Die Flensburger gewannen am Samstag ihr Heimspiel gegen die SG Eiderstedt klar mit 4:1.
Im Kellerduell gegen den TSV Goldebek konnte sich der PSV Flensburg noch einen Punkt erkämpfen. Ging man zunächst durch Bastian Salzmann in Führung, folgte in der 36. Minute eine rote Karte für den PSV, die den Rest der Partie somit in Unterzahl bestreiten mussten. In der 81. Minute gingen die Gäste vom TSV Goldebek dann auch in Führung, der PSV bewies aber Moral und konnte drei Minuten vor Schluss noch durch Mario Still ausgleichen. Zum Ende hin kassierten dann auch noch die Gäste eine rote Karte. Die Punkteteilung war für beide Teams aber zu wenig. Der PSV Flensburg bleibt mit 3 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer.





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