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Floorball

PSV Flensburg verliert Stadtderby in der Verlängerung

Das allererste Flensburger Floorball Stadtderby fand nach hartem Kampf erst in der Verlängerung mit den Ski-und Sportfreunden Flensburg einen Sieger. Der PSV Flensburg sicherte sich so immerhin den ersten Punkt der Saison. 

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Im Stadtderby fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. Foto: Oliver Kutz

Nach der Auftaktniederlage vor einem Monat gegen den Sportclub Itzehoe forderten die Floorballer des PSV Flensburg von sich selbst mehr Konzentration, um so die Fehlerrate zu reduzieren und sich gegen die stärker eingeschätzten Ski- und Sportfreunde Flensburg (S&S) teuer zu verkaufen. Im Spiel glänzte vor allem die Defensive des PSV, die Offensive konnte ihre Chancen erneut kaum  nutzen.

Zerfahrenes Spiel

Deutliche Nervosität zeigte sich auf beiden Seiten der Halle, sodass die ersten Minuten des Spiels von gegenseitigem Abtasten, vereinzelten Chancen und vielen Fehlern im Spielaufbau gezeichnet waren. Nach knapp 15 Spielminuten leistete sich die Defensive des PSV einen der wenigen Fehler der Partie. Dies wurde sofort von den Spielern der S&S in Person von Iljas Salmassi bestraft. 0:1 aus Sicht der Grün-Weißen. Nicht sonderlich beeindruckt von dem Gegentreffer spielten die PSV‘ler weiter, leisteten sich jedoch eine zweite Unachtsamkeit kurz vor Ende des Drittels, die Titus Oldenburg zum 2:0 ausnutzte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Der PSV Flensburg hatte aber keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen, hatte man doch gemerkt, dass die Defensive der S&S nicht so sicher war, wie angenommen. So traf Tobias Schmidt auf Vorlage von Per-Niklas Heintze drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:2. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels stabilisierten sich beide Teams in der Defensive, ließen wenige Chancen zu, kämpften an der Grenze des erlaubten um jeden einzelnen Ball und zeigten so zwar keinen technisch schönen, dafür aber spannenden Floorball.
Spielstand zum Ende des zweiten Drittels 1:2.

Defensives Bollwerk geknackt

Es ging in das vermeintlich entscheidende dritte Drittel. Noch war die Überraschung in Reichweite. Der letzte Spielabschnitt begann ruppig, sodass sich die Flensburger eine zwei minütige Zeitstrafe einhandelten, diese jedoch unbeschadet überstanden. Im folgenden Verlauf erzielte Denise Hansen für den PSV ihr erstes Saisontor und egalisierte damit die Führung der S&S.
Angreifen und alles riskieren? Abwarten und den Punkt mit nach Hause nehmen? Die Grün-Weißen konnten sich diese Fragen nicht so recht beantworten, wackelten sogar kurzzeitig während der eigenen Überzahl, doch die Defensive hielt. So wurde der erste Punktgewinn der Saison gesichert, nach 60 Minuten stand es 2:2.

 

Dreißig Sekunden fehlten

Zu Beginn der Verlängerung versuchte der PSV mit einem letzten Aufbäumen den Extrapunkt zu holen, ließ dann nach vier gespielten Minuten jedoch in der Aggressivität nach und wartete wieder ab. Ein hin und her entwickelte sich mit Chancen auf beiden Seiten. Die Spielzeit war beinahe abgelaufen.
Dreißig Sekunden vor Ende der Partie und damit kurz vor der endgültigen Punkteteilung traf Jonas Wallner für die S&S und sicherte seinem Team den Extrapunkt.

Nach dieser guten Vorstellung der Floorballer vom PSV Flensburg, besonders in der Defensive, geht es bereits am kommenden Wochenende gegen die SG Schwarzenbek/Glinde um die nächsten Punkte. (jsp)





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Floorball

Aufstieg verspielt? PSV-Floorballer verlieren Rückspiel gegen Eidelstedt

Die Aufstiegshoffnungen der Floorballer vom PSV Flensburg erlitten am Sonntag einen Rückschlag. Mit einer 7:10 Niederlage mussten sich die Flensburger dem SVE Hamburg geschlagen geben und ließen dabei fahrlässig ihre Chancen aus.

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PSV Floorball, SVE Hamburg
Aufstieg verspielt? Gegen den SVE Hamburg ging am Sonntag das Rückspiel verloren. Foto: Mats Gefke

Bereits das Hinspiel gegen den SVE Hamburg bestach durch Spannung bis zum Ende. Das Rückspiel am Sonntag wurde am Anfang des letzten Drittels entschieden, doch es entwickelte sich danach noch ein Spiel, dass bis zur letzten Minute alles offen hielt. Das bessere Ende sicherte sich Eidelstedt: mit Nervenstärke bis zum Abpfiff.

Guten Morgen, Flensburg!

Mario Bumann demonstrierte direkt zu Beginn des Spiels, dass frühes Aufstehen auch bedeuten kann, früh Chancen im Spiel zu nutzen. In der vierten Minute erzielte er den Flensburger Führungstreffer in seiner bald charakteristischen Art und Weise über den kurzen Pfosten. Doch dem PSV-Spiel hing an diesem Samstag eine Trägheit an, die Zuschauer später als fahrig beschrieben. Es dauerte daher nicht lange, bis der SVE durch Robert Katzki ausglich und dann mit einem äußert glücklichen Eigentor sogar in Führung ging. Unter der Definition von „fahrig“ hätte dies ein gutes Beispiel sein können. Es sollte daher ein Wachmacher werden, als Topscorer Michael Düsing nach Vorlage von Viviane Brethack einen hohen Volleyball sehenswert unter die Latte nagelte. Letztendlich gelang es aber nur den Eidelstedtern noch in dem ersten Drittel zu punkten und somit führend in die erste Pause zu gehen.

Foto: Mats Gefke

Das zweite Drittel bot zunächst keine wesentliche Änderung. Johannes Ventz baute die Führung für den SVE aus. Es dauerte bis zur Mitte des Spiels, bis der PSV richtig ins Spiel fand. Der hohe Druck auf die Eidelstedter Verteidiger brachte einige aussichtsreiche Abschlusspositionen. Per-Niklas Heintze gelang es schließlich, den Ball zum freistehenden Kapitän Düsing zu spielen, der ihn zum Anschlusstreffer verwandelte. Später revanchierte sich Düsing und legte Heintze auf. Zwischenzeitlich hatte Ventz den alten Zwei-Tore-Vorsprung für den SVE wiederhergestellt. Kurz vor der Drittelpause war es erneut Heintze, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte und somit für den 5:5 Ausgleich sorgen konnte.

Das Ende kam am Anfang

Wer meint, dass Flensburg endlich ins Spiel gefunden und das Momentum auf seiner Seite hatte, der wurde im letzten Drittel eines Besseren belehrt. Den unbedingten Siegeswillen im Kopf verloren die Grün-weißen den Zugriff auf dem Spielfeld. Dem SVE gelangen innerhalb von drei Minuten drei Treffer – mit fahrig-freundlicher Unterstützung des PSV. Eine Auszeit wurde auf einmal dringend notwendig. Dem Drei-Tore-Rückstand liefen die Flensburger auch noch hinterher, als sie in der 54. Spielminute nur noch in Unterzahl auf dem Feld standen. Doch die Drucksituation beflügelte: Heintze vollendete einen langen Konter zum 6:8-Zwischenstand. Von dort an galt die Devise: Alles oder nichts! So konnte Heintze in der nächsten Unterzahlsituation das Kunststück wiederholen und brachte die Flensburger bis auf ein Tor ran. Noch 37 Sekunden auf der Uhr. Doch der SVE Hamburg ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Es wurde „nichts“ für den PSV: Flensburg ging hohes Risiko, Katzki behielt die Nerven und verwandelte noch gleich zwei Treffer zum 7:10-Endstand.

Derby vor heimischen Publikum

Der SVE gewinnt die Partie zu Beginn des letzten Drittels und die wichtigen drei Punkte für das Rennen um die Tabellenplätze. Dass Flensburg nochmal Spannung in das Spiel bringen konnte, sollte Mut für das anstehende Derby machen. Der PSV bleibt gefährlich. Nächste Woche wird das Flensburger Derby ausgetragen – vor heimischen Publikum. Kalender raus und den 23. Februar 2020 rot markieren, um 15 Uhr ist Bully in der Halle der Handelslehranstalt in Flensburg. (mdü)





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Floorball

Nächster Sieg bringt PSV Floorballer auf den dritten Tabellenplatz

Beim Spiel in der gut besuchten „Löhmannhalle“ am Bildungszentrum Sandberg gewinnen die Floorballer deutlich gegen den Tabellenvorletzten der SG Schwarzenbek/Glinde mit 8:1. Beim bis dato höchsten Saisonsieg liefern die Grün-Weißen über weite Strecken des Spiels eine konzentrierte Vorstellung und springen durch die drei Punkte auf den dritten Rang.

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Michael Düsing
Michael Düsing. Foto: Mats Gefke

Der PSV startete engagiert in das Spiel und war darum bemüht seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Ein Ausrutscher wie gegen den Tabellenletzten aus Bordesholm durfte nicht erneut passieren, damit die Aufstiegsambitionen gewahrt werden konnten.

Neuzugang ebnet den Weg zum verdienten Sieg

In der vierten Spielminute war es der Neuzugang Mario Bumann, der gleich in seinem ersten Spiel im PSV-Dress den Führungstreffer markieren konnte. Bumann wechselte, zusammen mit Per-Niklas Heintze, vor der Saison vom Vorjahresmeister Baltic Storms aus Kiel nach Flensburg und hatte zunächst mit einer schwerwiegenden Knieverletzung zu kämpfen, ehe ihn Lizenzierungsschwierigkeiten zurückgeworfen haben.
Die Freude über seinen ersten Treffer währte allerdings nicht lange. Schon zwei Minuten später gelang es Clemens Froböse die Führung aus Sicht der SG zu egalisieren. Spielertrainer Magnus Hartstock stellte aber direkt im Anschluss die 1-Tore-Führung wieder her und Jugendtalent Kjell Dittloff sorgte kurz vor der Pause mit seinem fünften Saisontor für den 3:1 Drittelstand. Beide Vorlagen kamen hierbei aus der Kelle von Jerrit Koch.

Flensburg hadert mit der Chancenverwertung

Ganz zufrieden war man in Flensburg mit dem ersten Drittel trotz Führung nicht. Gerade die zweite Reihe zeigte sich vor dem Tor alles andere als effizient und vergab Großchance um Großchance. Folgerichtig lag es an Reihe 1, den Spielstand weiter nach oben zu schrauben. Erneut war es Mario Bumann, der den Ball in der 28. Spielminute aus kurzer Distanz im Tor vom Schwarzenbeker Philip Schüler unterbringen konnte.
Es dauerte bis zum Ende des zweiten Drittels, bis der Knoten auch in der zweiten Reihe platzte. Nach Ballgewinn legte Per-Niklas Heintze den Ball auf Kapitän Michael Düsing ab, der den Ball kompromisslos unter die Latte bugsierte. Wenige Minuten später gelang dem in den Slot vorgedrungenem Verteidiger Peer Jöns ein sehenswertes Volleytor. Pausenstand: 6:1.

Hohes Pressing stellt Schwarzenbek vor Probleme

Angestachelt von dem 3:0 Drittelergebnis erhöhten die Flensburger den Druck auf die Abwehrreihen der Spielgemeinschaft aus dem Hamburger Umland.
Von der drückenden Dominanz profitierte der PSV in Form von zahlreichen Ballgewinnen und schließlich traf wieder Mario Bumann. Im Stile des Dortmunder Torjägers Erling Haaland gelangen somit auch Bumann im ersten Saisonspiel gleich drei Treffer.
Knapp vier Minuten vor Spielende setzte Per-Niklas Heintze zum Solo an, legte dann doch quer und Viviane Brethack schob den Ball freistehend zum 8:1 Endstand ein. Es folgte ein letztes Aufbäumen der Schwarzenbeker, in der sich Goalie Jan Sperber ein weiteres Mal auszeichnen konnte. Letztlich gewinnt der PSV aber hochverdient und bleibt mit nur zwei Punkten hinter Tabellenführer ETV Hamburg weiter im Aufstiegsrennen.

Weiter geht es am 15. Februar gegen den SVE Hamburg.





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