Hattrick von Kim Nitschke

Kantersieg für Stjernen / Frisia gibt Sieg in der Nachspielzeit aus der Hand

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In der Landesliga Schleswig hat IF Stjernen Flensborg einen klaren 6:0 (1:0) Sieg beim TSV Altenholz eingefahren. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm gab einen Sieg noch in der Nachspielzeit bei der SSG Rot-Schwarz Kiel aus der Hand.

Altenholz – Kantersieg für IF Stjernen Flensborg: Beim TSV Altenholz präsentierte sich die Elf von Lars Meyer und Marco Jannsen äußerst effektiv, obwohl sie nur 13 Spieler zur Verfügung hatten. Zwar hatten die Gastgeber gefühlt 70 Prozent Ballbesitz und die erste Chance des Spiels, zu Torerfolgen reichte es aber nicht. Auch das frühe Verletzungs-Aus von Marius Kaak (6.), der durch Gentrit Ujkani ersetzt wurde, brachte die Gäste nicht aus der Ruhe, die stark verteidigten. Vor der Pause gelang dann Stefan Evdenic in der 43. Minute die Gästeführung.

Die zweite Halbzeit gehörte dann Kim Nitschke, der einen lupenreinen Hattrick hinlegte. Der Angreifer traf in der 55., 77. und 79. Minute und schraubte das Ergebnis auf 4:0 für IF Stjernen hoch. Damit aber noch nicht genug: In der 84. Minute traf auch noch Gentrit Ujkani und den Schlusspunkt setzte Denny Pawlowski in der 89. Minute zum 6:0 Endstand für die Gäste aus Flensburg. 

SV Frisia 03 Risum-Lindholm kassiert in der Nachspielzeit den Ausgleich

Kiel – Zwar waren echte Torchancen Mangelware, aber beide Mannschaften waren bemüht. Während die Gäste kompakt standen, gingen die Kieler etwas offensiver ins Spiel und hatten auch mehr Ballbesitz. Dafür waren sie anfälliger für Konter. Aber es sollte fast 45 Minuten dauern, bis im Spiel zwischen dem Tabellenzweiten SSG Rot-Schwarz Kiel und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm das erste Tor fallen sollte. Dies gelang dann Jannik Drews nach Zuspiel von Tobias Zuth (43.).

Der Torschütze musste in der 50. Minute allerdings vom Platz. „So wurde das Spiel für uns schwieriger. Wir waren offensiv dann nicht mehr so präsent und haben uns mehr aufs Verteidigen konzentriert“, erklärte Trainer Uwe Petersen. Die beste Chance im zweiten Durchgang hatte Tobias Zuth, der an Torwart Philipp Ruether scheiterte. 
Ärgerlich: In der 92. Minute gelang den Gastgebern durch Leon Lembke doch noch der Ausgleich zum 1:1 und zur Punkteteilung. „Das war irgendwo schon verdient, aber so einen Sonntagsschuss macht er auch nicht jedes Mal. Für uns unglücklich.“ (msc) 






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