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Handball

Den Ausrutscher vergessen gemacht: DHK Flensborg souverän beim TV Fischbek

Mit 16 Toren Unterschied spielte sich der DHK Flensborg aus der kleinen Krise der Vorwoche, gewann beim TV Fischbek, dem Tabellenschlusslicht in Hamburg, souverän mit 36:20 (16:11).

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Alexander von Eitzen, DHK Flensborg
Alexander von Eitzen war nach Johannes Krüger der Mann mit den meisten Treffern. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

200 Zuschauer kamen in die Süderelbe in Hamburg, um das Tabellenschlusslicht TV Fischbek gegen den DHK Flensborg zu unterstützen. Nach der schlechten DHK-Leistung im letzten Spiel, die Trainer Kai Nielsen noch Angst machte, wird man sich in Hamburg vielleicht eine Chance ausgerechnet haben. Am Ende gab es aber zur Freude des DHK-Trainers einen eindeutigen Sieg für die Flensburger. Mit 36:20 (16:11) wurden die Gastgeber aus ihrer eigenen Halle gefegt. Einmal mehr wurde Johannes Krüger der Spieler des Tages beim DHK, er konnte gleich 11 Treffer erzielen, verwandelte fünf von fünf 7-Metern.

DHK macht Ausrutscher aus der Vorwoche wieder wg

Zu Spielbeginn konnte sich der TV Fischbek durchaus auch Hoffnungen machen, die Mannschaft von Trainer Marius Kabuse kam gut ins Spiel, führte in der 10. Spielminute mit 7:3. Erst nach zwanzig Minuten fiel durch ein Doppelpack von Alexander von Eitzen der Ausgleich, Tjark Desler brachte im Anschluss den DHK erstmalig in Führung. Fünf Minuten später fing der DHK an sich abzusetzen, zur Pause wurde eine 16:11 Führung herausgespielt.

Durchmarsch in der zweiten Hälfte

Im zweiten Durchgang traf der DHK dann gleich zu Beginn acht Mal in Folge, die Hälfte dieser Treffer erzielte Krüger. Die Führung wurde souverän behauptet, in den letzten zehn Minuten des Spiels legte der DHK dann noch eine Reihe mit fünf Toren am Stück hin. Somit stand am Ende ein mehr als deutlicher 36:20 Sieg für den DHK Flensborg auf der Anzeigetafel.
Neben Johannes Krüger erzielte Alexander von Eitzen die meisten DHK-Tore, er traf insgesamt sechs Mal.





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Handball

Handball-Pause für Franziska Peters

Eigentlich wollte Franziska Peters schon im letzten Jahr eine Pause einlegen, konnte dann aber noch vom Trainerteam überzeugt werden, für eine weitere Saison bei den “Nordfrauen” vom TSV Nord zu bleiben. Doch nach der laufenden Saison ist jetzt definitiv Schluss und Peters wird auf unbestimmte Zeit eine Handball-Pause einlegen.

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Franziska Peters
Am 11. Mai 2019 wurde Franziska Peters bereits verabschiedet, machte dann aber doch noch für eine Saison weiter. Foto: SPEEDPhotos.de

Nach dem gestern bekannt wurde, dass der  TSV Nord Harrislee in der kommenden Saison auf ihre Spielführerin Merle Carstensen verzichten muss (wir berichteten), hat nun auch Franziska Peters ihren Abschied von den Nordfrauen offiziell gemacht. Auf diesen Verlust konnte man sich beim Zweitligisten allerdings schon längere Zeit einstellen, denn eigentlich wollte Peters schon in dieser Saison eine Handballpause einlegen, konnte im Juni 2019 aber vom Trainergespann noch umgestimmt werden (zum Artikel).

“Es sollte definitiv nur für ein weiteres Jahr sein”

Nach der Saison gönnt sich Franziska Peters, die zur Saison 2018/19 zum TSV Nord Harrislee kam, jetzt die Pause. “Es müsste ziemlich genau ein Jahr her sein, dass ich bekannt gegeben habe, nach der Saison 18/19 eine Pause machen zu wollen. Dass Fenja und Catharina dann schwanger wurden und ich mich doch noch für eine weitere Saison bei den Nordfrauen entschieden habe, um die Mannschaft zu unterstützen, stand eigentlich damit auch für mich schon fest, dass es definitiv nur für ein weiteres Jahr so sein wird.”

Die Begründung bleibt die gleiche wie vor einem Jahr: “Im November, als Shorty dann seinen Rücktritt verkündet hat, habe auch ich der Mannschaft gesagt, dass für mich im Mai endgültig Schluss sein wird – damit haben aber auch die meisten gerechnet (sie lacht). Es ist vor allem der wahnsinnig zeitliche Aufwand. Für jedes Training bin ich 5-6 Stunden außer Haus, arbeite Vollzeit (regelmäßig auch am Wochenende) und der Haushalt macht sich ja auch nicht von allein. Ich wurde vor allem von meinem Freund Robin und meiner Familie unglaublich toll unterstützt in dieser Zeit. Aber irgendwann ist die Luft raus und ich freue mich jetzt erst mal auf die Zeit ohne Handball und viel Zeit für Familie und Freunde – wie lange diese Zeit ohne Handball sein wird? Keine Ahnung.”

“Diese Ungewissheit macht die gesamte Situation nicht gerade leichter”

Ihrem Team wird sie aber auch in ihrer Pause treu bleiben und weiterhin die Daumen drücken. “Ich fiebere trotzdem die ganze Zeit mit, wie es bei den Nordfrauen weiter gehen wird. Diese Ungewissheit macht die gesamte Situation zur Zeit aber nicht gerade leichter. Ich hoffe sehr, dass ein adäquater „Ersatz“ für das Trainerteam gefunden wird und das großartige junge Team sich in der 2. Liga weiter etablieren und entwickeln kann.”





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Handball

Merle Carstensen wechselt in die 1. Bundesliga zum VfL Oldenburg

Die Kapitänin geht von Bord und sticht in ein neues Abenteuer. Nur noch zehn Mal wird Merle Carstensen im Trikot der Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee auflaufen, dann ist für sie Schluss. Die Rückraum-Chefin wird sich einen Traum erfüllen und wechselt zur neuen Saison zum VfL Oldenburg. Hier wird der Publikumsliebling der Nordfrauen in der ersten Handball-Bundesliga aktiv sein.

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Merle Carstensen
Merle Carstensen wechselt in die Bundesliga zum VfL Oldenburg. Fotos: SPEEDPhotos.de

“Ich denke, dass es für jeden Leistungssportler der Traum ist so hoch wie möglich zu spielen, somit würde ich es auch fraglich finden, wenn ein Leistungssportler über ein solches Angebot nicht nachdenkt”, sagte Merle Carstensen in unserem “Spieltags Talk” vor knapp einem Jahr. Nun wird ihr Traum von der ersten Bundesliga wahr. Ab der Saison 2020/21 wird die 25-jährige Rückraumspielerin für den VfL Oldenburg in der Bundesliga spielen, wie der Verein heute bekannt gab. Unterschrieben hat sie einen Zweijahresvertrag.

Der VfL Oldenburg liegt aktuell auf Platz elf der Tabelle, zuletzt verlor die Mannschaft aus Niedersachsen am Wochenende gegen die Neckarsulmer Sport-Union mit 21:23. Auch am Mittwoch wird in der Liga gespielt. Gegner der Mannschaft von Niels Bötel ist der Buxtehuder SV.

“Durch Shorty wurde ich die Spielerin, die ich heute bin”

Der Abschied aus Harrislee dürfte ihr mit dem Rücktritt von Shorty Linde zum Saisonende und der ungewissen Zukunft der Mannschaft etwas leichter gefallen sein. Im “Spieltags Talk” sagte sie damals: “Shorty und ich haben durch die jahrelange Zusammenarbeit natürlich einen sehr engen Draht zueinander aufgebaut und als Kapitänin bin ich auch die erste Ansprechpartnerin für ihn, wenn er an die Mannschaft herantreten möchte. Ich bin sehr froh darüber, dass Shorty mir seit Jahren dieses Vertrauen schenkt, nicht nur auf, sondern auch abseits des Spielfeldes. Ich denke durch Shorty bin ich erst zu der Spielerin geworden, die ich heute bin.”

Vor dem TSV Nord Harrislee spielte Merle Carstensen in ihrer Heimat beim MTV Leck, beim Bredstedter TSV und der HSG Handewitt/Nord Harrislee.





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