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Leichtathletik

Deutsche Meisterschaften: Willensstarker Ben Heyer erkämpft sich Rang Acht

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Leverkusen war Ben Heyer (U18) für die LG Flensburg angereist. Der junge Allrounder konnte sich in einem Feld aus den 15 besten deutschen Mehrkämpfern gut behaupten und erlebte einen Wettkampf mit Höhen und Tiefen und platzierte sich durch einen engagierten Mehrkampf auf dem starken achten Rang.

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Ben Heyer
Ben Heyer lieferte am zweiten Tag in Leverkusen eine starke Leistung ab und konnte sich nach vorn arbeiten. Foto: Dirk Fußwinkel

Der Wettkampf begann für Ben Heyer vom LK Weiche Flensburg mit einer starken Sprintzeit von 7,43sec über 60m. Im Weitsprung konnte er mit unsicherem Anlauf sein Potential nicht ganz abrufen und landete bei 6,07m. Im Kugelstoß standen 11,61m zu Buche. In seiner Lieblingsdisziplin, dem Stabhochsprung, stieg Ben souverän bei 3,60m ein, ließ dann zwei Höhen aus und übersprang dann die 3,90m nicht, so dass er weit hinter seiner Bestleistung zurückblieb. Am zweiten Tag arbeitete sich Ben dann Schritt für Schritt nach vorne. Mit 8,99sec über die 60m Hürden und 1,72m brachte er stabile Leistungen, gerade nachdem der Hochsprung in den Wochen zuvor gar nicht lief. Durch einen beeindruckenden 1000m-Lauf machte er noch einmal einen großen Sprung nach vorne und 2:57,95min die drittschnellste Zeit aller Mehrkämpfer. Hiermit kletterte er noch einmal drei Ränge nach vorn und erkämpfte sich Rang Acht.

Anerkennung von Trainer Dreier

Trainer Jan Dreier zeigte sich vom Kampfgeist beeindruckt: “Der Winter ist für Flensburger Nebensaison, da hier leider in der Fördestadt für Spitzenathleten schwierige Bedingungen herrschen und Weitsprung und Stabhoch nur alternativ trainiert werden können. Daher umso mehr Anerkennung zu dem starken Mehrkampf, der die Spannung auf den Sommer erhöht!“

Norddeutsche Meisterschaften in Hannover: Noch Luft nach oben

Zeitgleich starteten in Hannover gleich zwei weitere Flensburger bei den Norddeutschen Meisterschaften der fünf Nordverbände. Anton Temme platzierte sich bei den Männern im 60m Hürdensprint auf Rang vier, nachdem er im Finale eine Vielzahl der Hürden „mitgenommen“ hatte.
Sprinter Fynn-Niklas Leibel bestätigte seine Form über die 60m und verpasste mit einer 7,14sec im Zwischenlauf das Finale als Neunter nur knapp um 0,04sec. Nimmt man die Beschleunigung aus dem Vorlauf und den Start aus dem Zwischenlauf zusammen, so ist für die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen noch ein gutes Stück Luft.





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Leichtathletik

Landes- und Norddeutsche Meisterschaften: Jens Babig und Jan Dreier nicht zu stoppen

Beim LK Weiche Flensburg gab es wieder Medaillen zu bejubeln: Bei den Landesmeisterschaften und den Norddeutschen Meisterschaften waren Jens Babig und Jan Dreier nicht zu stoppen. Auch Günter Gers vom TSB Flensburg holte sich in der Altersklasse M70 eine Goldmedaille.

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Jan Dreier, Jens Babig
Jan Dreier zusammen mit Jens Babig. Archiv-Foto: Privat

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren der Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein konnte das kleine Aufgebot der LG Flensburg bestehend aus drei Athleten gleich sechs Medaillen mit nach Flensburg nehmen. Die stärkste Leistung in Hamburg gelang Jens Babig (M40, LG FL/ LK Weiche), der sich im 60m-Sprint um zwei Zehntel verbesserte und in starken 7,57sec die Ziellinie überquerte. Im gleichen Lauf wurde Jan Dreier (LG Flensburg/LK Weiche) nach langer Verletzungspause mit 8,04sec Dritter.
Über 200m war Jens Babig mit 24,31sec ebenfalls nicht zu stoppen und lief zur nächsten Bestzeit und zweiten Goldmedaille.

Jan Dreier mit Gold im Kugelstoßen

Ebenfalls Gold ging an Günter Gers (TSB Flensburg/LG Flensburg) in seiner neuen Altersklasse M70 in 3:04,99sec, der hiermit auch die Norm zur deutschen Meisterschaft erfüllte.
Gold ging zudem an Jan Dreier im Kugelstoßen, der sich erst im vorletzten Stoß an die Spitze des Feldes setze und mit 9,78m gewann. Umgekehrt erging es ihm im Weitsprung. Hier sprang er weit vor dem Brett ab und lag dennoch mit 5,69m lange vorne, wurde dann im vorletzten Sprung aber noch von Yve Kiesling (SV Blau Weiß 67-Grimmen) abgefangen.

Gold und Silber für Babig bei den Norddeutschen Meisterschaften

In Berlin konnte Jens Babig bei den Norddeutschen Meisterschaften noch einmal einen drauf setzen. Über 200m erlief er sich in einer neuen Bestzeit von 24,04sec  die Norddeutsche Meisterschaft. Über 60m erkämpfte er sich in 7,63sec die Silbermedaille.





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Leichtathletik

Fynn-Niklas Leibel mit Bestleistung zum Saisonhöhepunkt

Am Wochenende fand für LK Weiche Sprinter Fynn-Niklas Leibel in Neubrandenburg sein Highlight der Hallensaison statt. Er reiste zu den Deutschen Jugendmeisterschaften und konnte hier eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

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Fynn-Niklas Leibel
Toller Saisonabschluss für Fynn-Niklas Leibel. Archiv-Foto: Privat

Zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in Neubrandenburg konnte sich Sprinter Fynn-Niklas Leibel (U20, LG Flensburg) frühzeitig qualifizieren. Mit 7,14sec als Saisonbestzeit über die 60m-Sprintdistanz reiste er zuversichtlich zu seinem Hallensaison-Höhepunkt an. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover zeigte er zuvor zwei verschiedene Läufe, die hoffen ließen, dass er sich noch einmal steigern kann. Auf dieser kurzen Distanz wird neben der Reaktionszeit auch jeder technische Fehler schnell bestraft.

Neue persönliche Bestleistung

Im vierten Vorlauf legte Fynn einen sehr guten Start hin, konnte die Beschleunigungsphase gut gegenhalten und lief dann die letzten Meter leicht fest über die Ziellinie. Mit 7,10sec konnte er sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen und verbesserte sich von Platz 40 auf Rang 24. Das Feld lag sehr eng zusammen, so dass man mit 0,05sec sich unter die Top 16 hätte qualifizieren können.

Trainer Jan Dreier freute sich: “Zum richtigen Zeitpunkt eine persönliche Bestleistung, was will man mehr? Die Grundschnelligkeit stimmt. Und dass man hinten raus im Winter nicht rund läuft, das ist den kurzen Hallen in Flensburg geschuldet, da wir im Training nach 30 Metern schon wieder aufhören müssen, was in echten Leichtathletikhallen anders aussieht.“





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