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Floorball

Nächster Sieg bringt PSV Floorballer auf den dritten Tabellenplatz

Beim Spiel in der gut besuchten „Löhmannhalle“ am Bildungszentrum Sandberg gewinnen die Floorballer deutlich gegen den Tabellenvorletzten der SG Schwarzenbek/Glinde mit 8:1. Beim bis dato höchsten Saisonsieg liefern die Grün-Weißen über weite Strecken des Spiels eine konzentrierte Vorstellung und springen durch die drei Punkte auf den dritten Rang.

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Michael Düsing
Michael Düsing. Foto: Mats Gefke

Der PSV startete engagiert in das Spiel und war darum bemüht seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Ein Ausrutscher wie gegen den Tabellenletzten aus Bordesholm durfte nicht erneut passieren, damit die Aufstiegsambitionen gewahrt werden konnten.

Neuzugang ebnet den Weg zum verdienten Sieg

In der vierten Spielminute war es der Neuzugang Mario Bumann, der gleich in seinem ersten Spiel im PSV-Dress den Führungstreffer markieren konnte. Bumann wechselte, zusammen mit Per-Niklas Heintze, vor der Saison vom Vorjahresmeister Baltic Storms aus Kiel nach Flensburg und hatte zunächst mit einer schwerwiegenden Knieverletzung zu kämpfen, ehe ihn Lizenzierungsschwierigkeiten zurückgeworfen haben.
Die Freude über seinen ersten Treffer währte allerdings nicht lange. Schon zwei Minuten später gelang es Clemens Froböse die Führung aus Sicht der SG zu egalisieren. Spielertrainer Magnus Hartstock stellte aber direkt im Anschluss die 1-Tore-Führung wieder her und Jugendtalent Kjell Dittloff sorgte kurz vor der Pause mit seinem fünften Saisontor für den 3:1 Drittelstand. Beide Vorlagen kamen hierbei aus der Kelle von Jerrit Koch.

Flensburg hadert mit der Chancenverwertung

Ganz zufrieden war man in Flensburg mit dem ersten Drittel trotz Führung nicht. Gerade die zweite Reihe zeigte sich vor dem Tor alles andere als effizient und vergab Großchance um Großchance. Folgerichtig lag es an Reihe 1, den Spielstand weiter nach oben zu schrauben. Erneut war es Mario Bumann, der den Ball in der 28. Spielminute aus kurzer Distanz im Tor vom Schwarzenbeker Philip Schüler unterbringen konnte.
Es dauerte bis zum Ende des zweiten Drittels, bis der Knoten auch in der zweiten Reihe platzte. Nach Ballgewinn legte Per-Niklas Heintze den Ball auf Kapitän Michael Düsing ab, der den Ball kompromisslos unter die Latte bugsierte. Wenige Minuten später gelang dem in den Slot vorgedrungenem Verteidiger Peer Jöns ein sehenswertes Volleytor. Pausenstand: 6:1.

Hohes Pressing stellt Schwarzenbek vor Probleme

Angestachelt von dem 3:0 Drittelergebnis erhöhten die Flensburger den Druck auf die Abwehrreihen der Spielgemeinschaft aus dem Hamburger Umland.
Von der drückenden Dominanz profitierte der PSV in Form von zahlreichen Ballgewinnen und schließlich traf wieder Mario Bumann. Im Stile des Dortmunder Torjägers Erling Haaland gelangen somit auch Bumann im ersten Saisonspiel gleich drei Treffer.
Knapp vier Minuten vor Spielende setzte Per-Niklas Heintze zum Solo an, legte dann doch quer und Viviane Brethack schob den Ball freistehend zum 8:1 Endstand ein. Es folgte ein letztes Aufbäumen der Schwarzenbeker, in der sich Goalie Jan Sperber ein weiteres Mal auszeichnen konnte. Letztlich gewinnt der PSV aber hochverdient und bleibt mit nur zwei Punkten hinter Tabellenführer ETV Hamburg weiter im Aufstiegsrennen.

Weiter geht es am 15. Februar gegen den SVE Hamburg.





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Floorball

Vor Rekordkulisse: PSV-Floorballer verpassen Derbysensation

Werbung für den Floorball-Sport: Laut und voll war es in der Sporthalle der HLA Flensburg am Sonntag, als das Stadtderby zwischen dem PSV Flensburg und der Ski- und Sportfreunde Flensburg über die Bühne ging. Vor einer großartigen Kulisse musste sich am Ende der PSV dem Favoriten 3:6 geschlagen geben.

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Michael Düsing gegen Dominik Hoffmann. Foto: SPEEDPhotos.de

Am Sonntag war es soweit. Das lang ersehnte Rückspiel gegen den hoch ambitionierten Stadtrivalen der Ski- und Sportfreunde wurde vor Rekordkulisse in der HLA Flensburg ausgetragen. Trotz eindrucksvoller Stimmung von den vollen Rängen, grün-weiß geschmückter Halle, Hallensprecherin und Einlaufshow verlieren die Grün-Weißen gegen den Stadtrivalen mit 3:6.

Konzentrierter Start auf beiden Seiten

Nach einem ersten Abtasten dauerte es bis zur 13. Spielminute ehe der PSV in Führung ging. Torschütze war Mario Bumann, dem somit in den letzten drei Partien jeweils das erste Tor des Spiels gelang. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn bereits eine Minute später konnte Dominik Hofmann für die SuS ausgleichen. Eine 2-Minuten-Strafe gegen PSV-Kapitän Michael Düsing überstanden die PSV-Floorballer ohne Gegentor, sodass es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause ging.

Impressionen vom Spiel

Strafzeiten und Penaltys prägen das zweite Drittel

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes änderte sich nicht viel. Die Gäste hatten weiterhin deutlich mehr Spielanteile und ließen den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen, scheiterten aber immer wieder an Schlussmann Jan Sperber. In Minute 28 musste Jonas Wallner (SuS) für zwei Minuten auf die Strafbank. Beim Versuch der spielstarken Unterzahlreihe der Gäste den Ball abzunehmen, traf Peer Jöns den gegnerischen Stock, was die Unparteiischen Rene Potthoff und Martin Jackson-Kemper dazu bewogen hat, einen Strafstoß zu geben. Eine harte Entscheidung, die SuS-Kapitän Niclaas Offt für sein Team nutzen konnte. Unmittelbar nach der sichereren Verwandlung des Penaltys, erhöhte sein Teamkollege Philip Segelitz auf 3:1 aus Sicht der Ski- und Sportfreunde. Ein herber Rückschlag für die bis dato gut mitspielenden PSV-Floorballer. Die Aggressivität im Spiel nahm zu, vor allem Philip Segelitz und Michael Düsing gerieten immer wieder aneinander. Bestraft wurde zunächst allerdings nur Düsing, der während einer aufgeschobenen Strafe etwas übermotiviert agierte und somit eine zweite 2-Minuten-Strafe erhielt. Doch auch diesmal gelang es dem PSV in Unterzahl souverän gegenzuhalten. Nachdem Mario Bumann beim Torabschluss gehindert wurde, konnte Spielertrainer Magnus Hartstock den fälligen Strafstock verwandeln. 2:3. Der PSV war wieder im Spiel, aber auch weiterhin nur mit vier Feldspielern unterwegs. Dies wusste Philip Segelitz für sich zu nutzen, der so seinen zweiten Treffer des Tages markieren konnte. Die PSV-Defensive zeigte sich vor allem nach Gegentoren unsortiert und wurde durch Steve Haumersen folgerichtig erneut doppelt bestraft. Spielstand 2:5.

Ausgeglichenes letztes Drittel

Weitere zweiminütige Strafzeiten gegen Magnus Hartstock (PSV) und Philip Segelitz (SuS) konnten die beiden Flensburger Teams unbeschadet überstehen, in der 49. Spielminute fiel dann aber die Vorentscheidung. Auf Vorlage von Steve Haumersen konnte Niclaas Offt ein weiteres Mal einnetzen. Knappe 10 Minuten vor dem Spielende führten die Ski- und Sportfreunde mit vier Toren. Die Offensive der Grün-Weißen war über weite Strecken des Spiels abgemeldet, bäumte sich aber gegen Ende der Partie ein letztes Mal auf. In Unterzahl (2‘ Viviane Brethack) startete Michael Düsing einen schnellen Gegenstoß und legte mustergültig auf den mitgelaufenen Per-Niklas Heintze ab, der nur noch einschieben musste. Heintze gelang in dem Zuge sein drittes Unterzahltor aus den letzten zwei Partien. Der Schlusspunkt eines ereignisreichen Derbys.

Impressionen vom Spiel

Hochverdienter Sieg für die Ski- und Sportfreunde

Alles in allem gelingt den Ski- und Sportfreunden ein hochverdienter Sieg. Vor allem die individuelle Klasse des neugegründeten Vereins gab am Ende den Ausschlag. Trotz der drei Punkte bleibt das Team hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Es bleibt abzuwarten, ob das ausgerufene Aufstiegsziel am Ende erfüllt werden kann.

Der PSV verbleibt derweil im Mittelfeld der Tabelle und hat am nächsten Spieltag Pause, ehe es am 28. März gegen die ETV Piranhhas III weitergeht. (pnh)





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Floorball

Aufstieg verspielt? PSV-Floorballer verlieren Rückspiel gegen Eidelstedt

Die Aufstiegshoffnungen der Floorballer vom PSV Flensburg erlitten am Sonntag einen Rückschlag. Mit einer 7:10 Niederlage mussten sich die Flensburger dem SVE Hamburg geschlagen geben und ließen dabei fahrlässig ihre Chancen aus.

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PSV Floorball, SVE Hamburg
Aufstieg verspielt? Gegen den SVE Hamburg ging am Sonntag das Rückspiel verloren. Foto: Mats Gefke

Bereits das Hinspiel gegen den SVE Hamburg bestach durch Spannung bis zum Ende. Das Rückspiel am Sonntag wurde am Anfang des letzten Drittels entschieden, doch es entwickelte sich danach noch ein Spiel, dass bis zur letzten Minute alles offen hielt. Das bessere Ende sicherte sich Eidelstedt: mit Nervenstärke bis zum Abpfiff.

Guten Morgen, Flensburg!

Mario Bumann demonstrierte direkt zu Beginn des Spiels, dass frühes Aufstehen auch bedeuten kann, früh Chancen im Spiel zu nutzen. In der vierten Minute erzielte er den Flensburger Führungstreffer in seiner bald charakteristischen Art und Weise über den kurzen Pfosten. Doch dem PSV-Spiel hing an diesem Samstag eine Trägheit an, die Zuschauer später als fahrig beschrieben. Es dauerte daher nicht lange, bis der SVE durch Robert Katzki ausglich und dann mit einem äußert glücklichen Eigentor sogar in Führung ging. Unter der Definition von „fahrig“ hätte dies ein gutes Beispiel sein können. Es sollte daher ein Wachmacher werden, als Topscorer Michael Düsing nach Vorlage von Viviane Brethack einen hohen Volleyball sehenswert unter die Latte nagelte. Letztendlich gelang es aber nur den Eidelstedtern noch in dem ersten Drittel zu punkten und somit führend in die erste Pause zu gehen.

Foto: Mats Gefke

Das zweite Drittel bot zunächst keine wesentliche Änderung. Johannes Ventz baute die Führung für den SVE aus. Es dauerte bis zur Mitte des Spiels, bis der PSV richtig ins Spiel fand. Der hohe Druck auf die Eidelstedter Verteidiger brachte einige aussichtsreiche Abschlusspositionen. Per-Niklas Heintze gelang es schließlich, den Ball zum freistehenden Kapitän Düsing zu spielen, der ihn zum Anschlusstreffer verwandelte. Später revanchierte sich Düsing und legte Heintze auf. Zwischenzeitlich hatte Ventz den alten Zwei-Tore-Vorsprung für den SVE wiederhergestellt. Kurz vor der Drittelpause war es erneut Heintze, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte und somit für den 5:5 Ausgleich sorgen konnte.

Das Ende kam am Anfang

Wer meint, dass Flensburg endlich ins Spiel gefunden und das Momentum auf seiner Seite hatte, der wurde im letzten Drittel eines Besseren belehrt. Den unbedingten Siegeswillen im Kopf verloren die Grün-weißen den Zugriff auf dem Spielfeld. Dem SVE gelangen innerhalb von drei Minuten drei Treffer – mit fahrig-freundlicher Unterstützung des PSV. Eine Auszeit wurde auf einmal dringend notwendig. Dem Drei-Tore-Rückstand liefen die Flensburger auch noch hinterher, als sie in der 54. Spielminute nur noch in Unterzahl auf dem Feld standen. Doch die Drucksituation beflügelte: Heintze vollendete einen langen Konter zum 6:8-Zwischenstand. Von dort an galt die Devise: Alles oder nichts! So konnte Heintze in der nächsten Unterzahlsituation das Kunststück wiederholen und brachte die Flensburger bis auf ein Tor ran. Noch 37 Sekunden auf der Uhr. Doch der SVE Hamburg ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Es wurde „nichts“ für den PSV: Flensburg ging hohes Risiko, Katzki behielt die Nerven und verwandelte noch gleich zwei Treffer zum 7:10-Endstand.

Derby vor heimischen Publikum

Der SVE gewinnt die Partie zu Beginn des letzten Drittels und die wichtigen drei Punkte für das Rennen um die Tabellenplätze. Dass Flensburg nochmal Spannung in das Spiel bringen konnte, sollte Mut für das anstehende Derby machen. Der PSV bleibt gefährlich. Nächste Woche wird das Flensburger Derby ausgetragen – vor heimischen Publikum. Kalender raus und den 23. Februar 2020 rot markieren, um 15 Uhr ist Bully in der Halle der Handelslehranstalt in Flensburg. (mdü)





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