Glück für DGF Flensborg, Pech für den TSV Nord Harrislee

DGF Flensborg, Grün-Weiß Tolk, Sandi Duratovic
Kopf an Kopf: Sandi Duratovic gegen Sören Ohlsen. Foto: TNS Sports

Wichtiger Sieg für DGF Flensborg. Auf dem Kunstrasenplatz von IF Stjernen Flensborg gewann die Mannschaft von Trainer Peter Feies mit 2:1 gegen den SV Grün-Weiß Tolk.
Mitte der ersten Halbzeit hatten die Tolker die Chance zur Führung. Erst scheiterte Chris Voltelen, dann Martin Henningsen und Sören Ohlsen im Nachschuss. DGF-Keeper Carstensen reagierte gut.

Impressionen

Kurz darauf, in der 25. Spielminute, probierte es Henrik Boennen mit einem tollen Schuss, doch der Schlussmann der Tolker parierte.
Kurz vor der Halbzeitpause bewahrte DGF-Keeper Carstensen seine Mannschaft im 1 gegen 1 erneut vor einen Rückstand. Auf der Gegenseite vergab Duratovic. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Duratovic holt Last-Minute-Sieg

In der zweiten Halbzeit hatte DGF erneut durch Duratovic in der 60. Minute eine gute Torchance.
Eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit gingen die Tolker in Führung. Aus dem Gewusel heraus traf Chris Voltelen. DGF aber zeigte Moral. Nachdem die Mannschaft von Peter Feies einige Chancen ausgelassen hatte traf Brian Nielsen in der 84. Spielminute zum 1:1 Ausgleich, Tolk wirkte nun etwas platt. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit kam es für DGF noch besser. Sandi Duratovic verwandelte einen Freistoß ins Torwart Eck zum umjubelten 2:1. Somit sicherte sich der SdU-Club einen glücklichen “Dreier”.

TSV Nord Harrislee früh in Unterzahl

Der TSV Nord Harrislee ist hingegen mit einer Niederlage nach Ende der Winterpause gestartet. Gegen SV Blau-Weiß Löwenstedt unterlag Nord mit 0:2. Gespielt wurde kurzfristig in Löwenstedt, am Donnerstag wurde das Heimrecht getauscht.
Dabei erwischte der TSV Nord einen denkbar schlechten Einstieg in die Partie, indem Keeper Lasse Sievers nach einer Notbremse glatt Rot sah und vom Platz musste. Für ihn kam Max-Julian Mross ins Tor, Danny Kusch musste für ihn den Platz verlassen. “Unser Matchplan wurde dadurch natürlich komplett durchkreuzt”, sagte Trainer Henrik Johnsen nach dem Spiel. Auch der erste Gegentreffer war denkbar unglücklich, denn Lars Hansen brachte Löwenstedt nach einer Flanke erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung.

Chancen blieben ungenutzt

Im zweiten Durchgang zeigte Nord aber Moral, erspielte sich zahlreiche Chancen. Zu einem Tor führten diese aber nicht mehr. Stattdessen nutzte Kevin Zimmermann einen Konter nach einer Ecke. Erneut in der Nachspielzeit, in der 93. Minute, erhöhte er zum 2:0 Endstand für Blau-Weiß. “Wir machen aus dem Aufwand den wir betreiben einfach keinen Ertrag. Und das ist eigentlich der einzige Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann. Das Ding dürfen wir auf Grund der Torchancen die wir hatten eigentlich nicht verlieren.”