Connect with us

Handball

In letzter Sekunde: Nordfrauen bejubeln Punktgewinn zum Saisonausklang

Der TSV Nord Harrislee feiert einen sensationellen 7. Platz in der zweiten Handball-Bundesliga. Durch ein Last-Second-Remis gegen DJK/MJC Trier gab es auch am letzten Spieltag einen Punkt für das Team von Shorty Linde zu bejubeln.

Veröffentlicht

am

Merle Carstensen machte sich zur Königin der Feldtore. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

29 Punkte, 14 Siege, und nun ein Unentschieden: Das ist die Bilanz vom TSV Nord Harrislee in der zweiten Handball-Bundesliga.

Am Wochenende ging eine aufregende und spektakuläre Saison für die Nordfrauen zu Ende und es war “ein schönes Wochenende”, so der Vater des Erfolgs Shorty Linde.
Auch im letzten Saisonspiel gegen DJK/MJC Trier gab es wieder einen Punkt zu feiern, den verdiente sich die Mannschaft vom Holmberg in der letzten Sekunde des Spiels, als Ronja Lauf am Kreis freigespielt wurde und das umjubelte Tor zum 26:26 erzielte.

Merle Carstensen krönt sich zur Feldtor-Königin

“Wir haben gegen eine top motivierte Gruppe gespielt und es trotzdem geschafft nach Rückstand einen Punkt zu holen”, lobte Trainer Linde seine Mannschaft, der noch mal alle Spielerinnen einsetzen konnte. Zur Pause lagen sie knapp mit 15:14 zurück. Bis zum Schluss blieb es dabei: Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Drei Minuten vor Schluss war Trier dann mal zwei Tore in Front, aber Ann-Karolin Lache verwandelte in der 59 Minute einen 7-Meter und nach einer Nord-Auszeit gelang dann Lauf der besagte Treffer in letzter Sekunde.

“Mit diesem Spiel wird eine fantastische Saison beendet und wir haben das gebührend auf der Rückfahrt gefeiert”, grinst der Trainerfuchs.

Merle Carstensen wurde durch ihre zehn Treffer gegen Trier die beste Top-Torschützen-Königin der zweiten Liga in der Wertung der Feldtore. “Und wir sind der einzige Verein, der unter den Top 10 zwei Torschützen hat”, freut sich Shorty Linde.





Advertisement

Handball

Spannendes Stadtderby beim “Tag der Youngster” endet mit einem Unentschieden

60 Minuten Spannung beim Stadtderby zwischen der SG Flensburg-Handewitt II und dem DHK Flensborg. Beim “Tag der Youngster” fiel die Entscheidung erst mit der letzten Aktion, am Ende gab es ein gerechtes 30:30 (13:13) Unentschieden.

Veröffentlicht

am

Kein Sieger beim "Tag der Youngster" zwischen dem DHK Flensborg und dem SG-Juniorteam. Foto: SPEEDPhotos.de

Am Freitag ging der 6. “Tag der Youngster” in der Flens-Arena über die Bühne. Höhepunkt des Events war das Stadtderby zwischen Gastgeber SG Flensburg-Handewitt II und dem DHK Flensborg. Vor 2400 Zuschauern gab es am Ende ein gerechtes 30:30 Unentschieden.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste. Nach einer knappen Viertelstunde konnte sich der DHK Flensborg mit sechs Toren absetzen, führte mit 10:4. Nach einem abgewehrten 7-Meter fand das Juniorteam der SG aber besser ins Spiel, scheiterte im Abschluss allerdings häufig am Pfosten. Dennoch traf Mikkel Ebeling in der 28. Minute zum 12:12 Ausgleich, die komfortable DHK-Führung war egalisiert. Beide Mannschaften erzielten noch jeweils ein weiteres Tor, somit ging es mit einem 13:13 in die Pause.

Impressionen vom Spiel

Beide Teams schaffen ein Comeback

Nach der Pause konnte die Mannschaft von Michael Jacobsen zunächst in Führung gehen, wenig später hatte der DHK mit zwei Toren wieder die Nase vorn. Dann kassierte Kapitän Tjark Dessler seine dritte Zeitstrafe und hatte vorzeitig Feierabend. In Folge dessen konnte das Juniorteam wieder ausgleichen und durch Ty Thomas Reed in der 43. Minute mit 22:21 in Führung gehen. In dieser Phase des Spiels machte vor allem Jonas Wilde im Tor der SG den Unterschied aus und hielt stark. Auf der anderen Seite ging der DHK aber auch fahrlässig mit einigen guten Chancen um. Fünf Minuten vor Schluss lag das Juniorteam mit drei Toren in Führung. Doch wie das Juniorteam im ersten Durchgang, war es in der Schlussphase der DHK, der ein Comeback schaffte. Zunächst traf Tobias Wickert-Grossmann, dann Jake Honig und ein 7-Meter von Johannes Krüger sorgte dann in der 58. Minute für den Ausgleich. Ein weiterer 7-Meter von Krüger brachte dem DHK die Führung zurück, die im Gegenzug Reed wieder ausgleichen konnte. Drei Sekunden vor Schluss hatte der DHK sogar noch die Chance auf den Sieg, der letzte Versuch von Alexander von Eitzen blieb aber in der SG-Abwehr hängen. Somit trennten sich die beiden Teams mit einem 30:30 Unentschieden.

“Das war kein gutes Handballspiel”

“Es hat Spaß gemacht hier zu spielen, das war beeindruckend”, lobte Gäste-Trainer Kai Nielsen die Kulisse des “Tag der Youngster”. Nicht zufrieden war er mit den Schiedsrichtern, die zu früh zu Zeitstrafen griffen und sich dadurch selbst unter Druck brachten. “Es war ein umkämpftes Spiel. Wir haben zwar einige Möglichkeiten liegen lassen und freie Würfe nicht gemacht, aber ich freue mich über den Punkt und das wir am Ende noch die Chance hatten auf Sieg zu spielen.”
“Es war Leben in der Halle, die Kinder hatten ihren Spaß”, befand auch Juniorteam-Coach Michael Jacobsen. Mit dem Spiel war er allerdings weniger glücklich. “Das war kein gutes Handballspiel”, haderte er mit der Leistung seiner Mannschaft. “Wir kommen gar nicht auf die Platte und werden zwei Mal vom DHK ausgespielt. Ich hatte mir mehr erhofft und mehr erwartet. Immerhin haben wir noch einen Punkt geschafft.” Auch einen DHK-Sieg hätte er durchaus für verdient angesehen.

“Unentschieden geht in Ordnung”

Johannes Krüger, der elf Treffer für den DHK erzielte, urteilte: “Das Unentschieden war mit etwas Abstand betrachtet in Ordnung. In der zweiten Halbzeit hatten wir den Zugriff verloren.”

Auf Seiten des SG-Juniorteams war Mikkel Ebeling mit acht Treffern am erfolgreichsten.

Bereits am Freitag steht für das SG Juniorteam das nächste Spiel gegen Handball SV HH 2 auf dem Programm. Der DHK Flensborg hat einen Tag länger Pause. Sie spielen am Samstag beim TSV Kronshagen.





Weiterlesen

Handball

DHK Flensborg kämpft sich gegen Ellerbek zum nächsten Sieg

Der DHK Flensborg feierte am Sonntag den siebten Sieg im achten Spiel. Gegen den TSV Ellerbek siegten die Flensburger knapp mit 28:26 (14:14).

Veröffentlicht

am

Mads Zinndorff
"Man of the Match" Mads Zinndorff. Foto: SPEEDPhotos.de

Der DHK Flensborg konnte am Sonntag den nächsten Sieg für sich verbuchen. Gegen den TSV Ellerbek holte die Mannschaft von Kai Nielsen vor 327 Zuschauern in der Idraetshalle einen 28:26 (14:14) Sieg.

Im Hinspiel gab es nach 60 Minuten keinen Sieger und auch am Sonntag ging es zunächst eng zu. Nach gut 20 Minuten setzten sich die Gäste mit vier Toren ab. Den 7:11 Rückstand konnte der DHK allerdings durch zwei Tore von Johannes Krüger und je einen Treffer von Leon Wenske und Tobias Wickert-Grossmann wieder ausgleichen. Zur Pause stand dann ein 14:14 auf der Anzeigetafel.

Impressionen vom Spiel

Im zweiten Durchgang drehte der DHK den Spieß um, führte nach 40 Minuten selbst mit vier Toren Vorsprung. Doch auch dieser bedeutete noch lange nicht die Vorentscheidung, die Gäste kämpften sich in der 48. Minute durch einen Treffer von Simon Rix auf 22:21 wieder an den DHK heran. Einen Ausgleich konnten die Gastgeber allerdings verhindern und siegten am Ende knapp mit 28:26.

Ruhig geblieben und sich den Sieg verdient

“Wir haben in der ersten Halbzeit vier Tore aufgeholt, sind ruhig geblieben und haben uns auch nicht aus dem Tritt bringen lassen”, lobte DHK-Coach Kai Nielsen nach dem Spiel seine Mannschaft. Gemeint war die gewollte Tempo-Verschleppung der Gäste, für die sich Gästetrainer Nico Kibat auf der anschließenden Pressekonferenz schmunzelnd entschuldigte. “Ich hatte heute einfach das Bauchgefühl, das dieser Weg heute die Marschroute ist.” Grundsätzlich war der Trainer zufrieden mit dem Spiel: “Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment aussprechen, sie hat sich zu 100% an meine taktischen Vorgaben gehalten.” Gleichzeitig verwies er darauf, dass seiner Mannschaft zwei Leistungsträger gegen den DHK fehlten.

Bei dem umkämpften Heimsieg trafen Johannes Krüger und Leon Wenske jeweils sieben Mal für den DHK Flensborg. Spieler des Tages wurde Mads Zinndorff. Auch er steuerte drei Treffer zum Sieg bei.





Weiterlesen

Beliebt