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Vertraute Gesichter

Lotta Heider

Vertraute Gesichter und ihre schönsten Sporterlebnisse: Lotta Heider

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Lotta Heider
Foto: SPEEDPhotos.de

Lotta Heider, TSV Nord Harrislee

Eigentlich sollte ich hier ein besonderes Erlebnis in meiner Sportlerlaufbahn niederschreiben, doch ich konnte mich nicht für eins entscheiden. Dafür berichte ich euch, wie und wo wichtige Erlebnisse meine Sportlerlaufbahn geprägt haben.
In der Saison 15/16 stand ich als C-Jugendliche mit der HSG Schülp Westerrönfeld im Final Four. Wir gewannen das Halbfinale und verloren damals knapp gegen die HSG HNH. Ich wurde beste Torschützin und zur besten Spielerin gewählt. Daraufhin bekam ich Anfragen von Bad Schwartau, Kolding, Oldenburg und Buxtehude. Dort festigte sich bei mir der Wunsch nach dem Leistungssport und mir war klar, dass ich möglichst bald in ein Leistungszentrum für Handball wechseln muss.

Doch auf Grund der Tatsache, dass ich das G8 Abitur mache und mir die Nähe zur Familie sehr wichtig war, entschloss ich mich dafür in der Saison 18/19 zum TSV Nord Harrislee zu wechseln. Christian Tönder hat sich sehr für mich eingesetzt und mir aufgezeigt, dass das Konzept in Harrislee dem der Leistungszentren sehr nah kommt. Dazu gehörte auch die Anmeldung zur A-Jugend Bundesligaqualifikation.
Das war dann ein weiteres Highlight meiner Karriere. Wir qualifizierten uns in der ersten Runde für die Bundesliga und schlugen im Finale um den Einzug keinen geringeren als die HSG Marne/ Brunsbüttel in einem dramatischen Spiel mit Verlängerung 27:23.
Auch der weitere Saisonverlauf in der A-Bundesliga war geprägt von solchen Spielen. In der Zwischenrunde spielten wir im entscheidenden Spiel gegen den Rostocker HC. Wir lagen zur Halbzeit mit 10:15 zurück. Jedoch schworen wir uns in der Halbzeit ein und starten eine furiose Aufholjagd, gewannen 27:23 und zogen in die Zwischenrunde ein.
In diese starten wir mit einem Sieg in Bad Soden, wobei die Gegner in den nachfolgenden Spielen, HC Leipzig und HSG Blomberg-Lippe, stärker waren und wir ausschieden.

Meine Leistungen in der A-Jugend gefielen auch Shorty und er lud mich zum Training bei den Frauen ein. Die Mannschaft nahm mich so herzlich auf, dass meine Anfangsnervosität sehr schnell verflog. Ich bekam als B-Jugendliche im April 2019 die Spielberechtigung für die Frauen und debütierte im Spiel gegen den TUS Lintfort am 06.04.2019. Das war ein unbeschreibliches Erlebnis und ich erzielte sogar drei Tore.
Einige Jugendinternate sprachen mich an, dorthin zu wechseln. Doch das kam für mich nicht in Frage, da ich in meinem Abschlussjahr bin und ich mich sauwohl bei meinen „Turtles“ fühle. 
Nun war ich fester Bestandteil einer 2. Bundesligamannschaft. Das war ein tolles Gefühl, aber damit verbunden natürlich auch eine große Verantwortung.
Wir starteten super in die Saison und lasen unseren Vereinsnamen auf der DHB Seite bei der Vorstellung der „Spitzenspiele“ am Wochenende. Doch nach Sonne kommt auch Regen und wir verloren leider einige Spiele am Ende der Hinrunde.

Zudem gab es parallel noch zwei weitere Highlights für mich. Das persönliche Highlight war die Nominierung in den U18 Kader am 13.10.2019 durch Maik Nowak. In den DHB Lehrgängen durfte ich meine Qualitäten zeigen und habe Hoffnung auf eine Einladung zum nächsten Lehrgang in Frankreich im März.
Das zweite Highlight war unsere „Pokalsaison“. Wir sorgten für eine Sensation und warfen den Erstligisten VFL Oldenburg in der zweiten Runde aus dem Pokal. Nach einem weiteren Sieg gegen Waiblingen standen wir im Viertelfinale und waren in aller Munde. Die Auslosung bescherte uns keinen geringeren Gegner als den Thüringer HC. Dieses Spiel wird vielen noch in Erinnerung sein und ich werde es sicherlich noch meinen Enkelkindern erzählen.
Angetrieben von über 1200 Zuschauern in der „Hölle Nord“ schnupperten wir bis Mitte der 2. Halbzeit an einer Sensation. Am Schluss gingen uns die Kräfte aus und wir verpassten den Sprung ins Final Four.

Nun steht mein Abi an und der Endspurt in der Bundesligasaison. Ich freue mich auf diese Aufgaben.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen meinen Trainern und Mitspielerinnen bedanken, die mich dahin geführt haben, wo ich jetzt stehe. Ohne euch hätte ich das nicht erreicht.
Von den Jugendtrainern Pahli, Olfi, Arno, Lars, Hermann, Christian S., Peter, Horni, Achim, Reno, Christian T., Thomas, Levke bis hin zu meinen Auswahltrainern Harriet & Jörg, sowie Thomas Engler und Frank Hamann einen lieben Dank.
Nicht zu vergessen natürlich Shorty und Peer, die mich an den Profisport herangeführt haben.
Zuletzt meinen Eltern, die immer an meiner Seite stehen und mich in jeglicher Hinsicht unterstützen!





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Vertraute Gesichter

Sandi Duratovic

Vertraute Gesichter und ihre schönsten Sporterlebnisse: Sandi Duratovic

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Sandi Duratovic
Sandi Duratovic enteilt seinen Gegnern. Foto: TNS Sports

Sandi Duratovic, DGF Flensborg

Zurückblickend auf meine über zwanzig Jahre Fußball hatte ich persönlich meine erfolgreichste Zeit beim TSB Flensburg. Dort habe ich als Verteidiger mit dem Fußball angefangen und durfte ab dem Herrenbereich tatsächlich vorne auf Torejagd gehen.. haha.
Zudem hatte ich das Glück, dass ich sehr viele Meisterschaften feiern konnte.

Zu meinen besonderen Highlights gehören auf jeden Fall die Spiele gegen Schalke 04, Werder Bremen und die Teilnahme am Hallenmasters mit Flensburg 08.

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Rico Nommensen

Vertraute Gesichter und ihre schönsten Sporterlebnisse: Rico Nommensen

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Rico Nommensen
Ricos schönstes Sporterlebnis: Der Aufstieg mit IF Stjernen Flensborg in die Landesliga. Foto: Privat

Rico Nommensen, IF Stjernen Flensborg

Bei dieser Frage muss ich nicht lange überlegen. Für mich war mein sportliches Highlight die Woche der Aufstiegsrunde mit IF Stjernen Flensborg. Um es genau zu sagen war es der 6. Juni 2018 als der Schiedsrichter Steffen Brandt unsere Begegnung gegen den TSV Plön Abpfiff und wir mit einem 2:1 Sieg den dazugehörigen Aufstieg feiern konnten. Und das haben wir auch ausgiebig.

Dafür nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Daniel „the tank“ Sekowski! Die Woche der Aufstiegsrunde war super verkopft, da wir ja das zweite Spiel verloren hatten und es so nochmal richtig spannend gemacht haben.

Man hat sich so viel mit dem Aufstieg, oder eben nicht Aufstieg beschäftigt, dass man schon verrückt wurde. Umso größer war die Erleichterung an jenem besagten Tag als der Schiedsrichter abpfiff und man seinen Emotionen im Estadio de Brahmsstraße freien Lauf lassen konnte.

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