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Leichtathletik

Mehrfach-Gold für die LG Flensburg in Malente

Richtig gut lief es für die jungen Athleten der LG Flensburg bei der allen Block Landesmeisterschaft der Altersklasse U16. Mehrfach konnte Gold gewonnen werden. Tom Detzkeit sicherte sich mit fulminanten Bestleistungen den Sieg im Block Lauf. Beim Wurf und Hürdenlauf lief es hingegen für LK-Kollege Loke Sommer wie am Schnürchen.

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Tom Detzkeit
Mit einer fulminanten Leistung zu Gold: Tom Detzkeit. Foto: Privat

Bei der Hallen Block Landesmeisterschaft der Altersklasse U16 in Malente gewann die LG Flensburg zwei Titel im Einzel und einen Titel im Team.

Loke Elias Sommer mit höchster Punktzahl aller Athleten

In der Altersklasse M15 konnte sich Loke Elias Sommer souverän den Titel im Block Wurf sichern. Dabei legte er mit zwei persönlichen Bestleistungen zum Start des Wettkampfes die Grundlage für den Titel. Zunächst erreichte er im Kugelstoß eine Weite von 13,64m und konnte seine Bestleistung um fast einen halben Meter steigern. Im Anschluss lief er im 60m-Hürdenlauf in 8,77s eine Zehntel schneller als je zuvor und erzielte mit 678 Punkten die höchste Einzelpunktzahl des Tages. Zudem erzielte er mit 2353 Punkten die höchste Mehrkampfpunktzahl aller Athleten.

Bronze für Elijah Rossow

Ebenso in der Altersklasse M15 konnte Elijah Rossow mit 1989 Punkten nach einer schwierigen Hallensaison einen guten Bronzerang im Block Sprint/Sprung erzielen. Er verpasste damit die 2000-Punkte-Marke nur knapp. Seine Bestwertungen erzielte er im 60m-Sprint (8,08s) und Weitsprung (5,09m) mit je 504 Punkten.

Tom Detzkeit fulminant zum Block-Lauf-Sieg

In der Altersklasse M14 sicherte sich Tom Detzkeit mit einem fulminanten Auftritt und vier persönlichen Bestleistungen mit 2129 Punkten den Sieg im Block Lauf. Er zeigte dabei vor allem herausragende Leistungen im 60m-Hürdenlauf in 9,46s (589 Punkte) und im Weitsprung mit 5,63m (558 Punkte). Diese Werte waren eine deutliche Steigerung seiner Bestleistungen (und zudem ein Vereinsrekord in der M14 im 60m-Hürdenlauf). Alles in allem hatte er damit mehr als 200 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Erfolgreich als Team

Im Team konnten sich die drei Jungs in der Altersklasse MJU16 gemeinsam den Titel sichern. (6471 Punkte) Sie konnten das starke Team des SC Rönnau 74 (6278 Punkte) mit fast 200 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz verweisen.

LG-Mädels verpassen knapp die Medaille

In der Altersklasse W14 hatte die LG Flensburg zwei Mädchen im Block Lauf am Start. Nur knapp an einer Medaille vorbei schrammte dabei Esme Lempelius, die mit 1824 Punkten den 4. Platz erzielen konnte. Die meisten Punkte erreichte sie im 60m-Hürdenlauf in 10,78s (506 Punkte) und 60m-Sprint in 8,67s (485 Punkte). Wie eng es in dem Wettkampf zuging zeigt sich darin, dass ihre Teamkollegin Mia Paul mit 1697 Punkten nur 127 Punkte hinter Esme lag, allerdings sieben Platzierungen und damit auf dem 11. Platz. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie im 60m-Hürdenlauf in 10,89s (498 Punkte).







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Leichtathletik

Formtest unter Wettkampfbedingungen

Davon können andere Sportarten aktuell nur träumen: Der LK Weiche Flensburg konnte einen Formtest unter Wettbewerbsbedingungen absolvierten. Athleten und auch Kampfrichter zeigten sich dabei in guter Verfassung.

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Daumen noch oben für den Formtest. Foto: Privat

Da Wettkämpfe weiterhin verboten sind, absolvierten die Leichtathleten vom LK Weiche Flensburg einen Formtest unter Wettbewerbsbedingungen. Natürlich in blaugelben Trikots und mit korrekter Weiten- und Zeitenmessung durch ausgebildete Kampfrichter. Einzig die Ergebnisse blieben inoffiziell und werden nicht in den Bestenlisten geführt, denn am Ende war es dann offiziell doch nur ein Training. Dieses zeigte aber, dass sich die Athleten in der Corona-Zwangspause auch selbstständig sehr gut fit gehalten haben und so kamen erstaunliche Zeiten und Weiten zusammen.

Erhebliche Leistungsentwicklung im Sprint

Als Sprintwettkampf wurden 30m fliegend gelaufen. „Fliegend“ bedeutet, dass die Athleten vorher 20 Meter beschleunigen und 30m mit maximaler Geschwindigkeit dann gemessen werden. Zudem kamen für die Athleten aller Altersklassen im Diskus, Speer und Kugelstoßen sowie im Weitsprung Formtests hinzu.
Alles unter Ausschluss von Zuschauern, in 5er Gruppen und mit viel Abstand, was aber in der Leichtathletik überhaupt kein Problem darstellt.

Impressionen vom Formtest

Gerade im Sprint zeigten sich erhebliche Leistungsentwicklungen bei den 25 Athleten. Schnellste elektronische Zeit war die von Ben Heyer(M18), der gleichzeitig auch im Weitsprung mit 6,11m gute Ergebnisse aufweisen konnte. Auch in den Würfen standen gleich im ersten Formtest sogar neue persönliche Bestleistungen an. Loke Sommer (U16) steigerte sich mit dem Diskus auf sehr starke 42,63m in einer ganz stabilen Serie und auch Friderike Limberg (U18) konnte alle Würfe im Bereich ihrer Bestleistung platzieren. Der beste landete bei 33,82m.

LK-Neuzugang Florian Walther überzeugt

Im Speerwurf konnte LG-Neuzugang Florian Walther (M) mit dem 800g-Speer aus lockeren 5 Schritten auf 54,57m befördern. Auch Anton Temme startete gleich 47,12m im ersten Formtest.

Für die Nachwuchsathleten wurde seit dem Winter von den Wurf-Trainern Morten Zern und Florian Walther zudem gezielt Training gegeben. Die Ergebnisse beim Formtest ließen sich sehen:
Esme Lempelius (W14) warf den Speer auf 25,85m, Friedrich von Gyldenfeldt (M12) auf stolze 22,32m. Im Diskus knackten Tjark Schult und Michel Köhn (beide M13) erstmalig die 20m-Marke und im Kugelstoß stieß Jorge Reitz (M12) die 3kg Kugel auf 10,10m.

“Ein gelungener Schritt nach vorne”

Trainer Jan Dreier zog ein positives Fazit des besonderen Trainings: “Insgesamt ist es ein gelungener Schritt nach vorne. Durch das viele Einzeltraining muss weiter an der Technik gearbeitet werden, was sich vor allem im Weitsprung zeigte. Die Umsetzung so eines Formtests erwies sich als guter Zwischenschritt hin zu der Zeit, wenn Wettkämpfe wieder erlaubt sind. Auch die hohen Anforderungen an Hygiene und Abstand konnten problemlos durch die Kampfrichter realisiert werden.” (jdr/tns)







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Football

LK Weiche und Flensburg Sealords bündeln Kräfte

Die beiden Sportarten Leichtathletik und Football rücken eng zusammen und profitieren beide erheblich von der neuen Kooperation.

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Dennis Jansson von den Flensburg Sealords zusammen mit Anton Temme vom LK Weiche. Foto: Jan Dreier

Der Startschuss für den gemeinsamen Weg fiel am Mittwochabend. Auf der Sportanlage des PSV Flensburg startete das erste Athletik- und Sprinttraining für die schweren Jungs der D-Line und O-Line. Neben einer Sprint- und Laufschule wurden auch grundlegende athletische Übungen geschult, die für das Gesamtsystem des Athleten Voraussetzung sind. Gerade im Football benötigen die Jungs eine besonders gute Physis.

“Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer”

Mit dem Trainerteam um Anton Temme und Jan Dreier stehen gleich mehrere vollausgebildete Sprint- und Athletiktrainer für die Footballer zur Verfügung. „Fitness kann jeder – aber Sprint und Athletiktraining ist mehr als nur irgendwelche Reize zu setzen. Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer, als die meisten glauben. Hier geht es um Leichtigkeit, Ökonomie und vor allem auch Gesundheitsaspekte.“ Beschleunigung und Schnelligkeit sind in den Spielsportarten ein wesentliches Kriterium, wenn es in den Leistungsbereich geht. Die Anforderungen der jeweiligen Sportart und hier auch der verschiedenen Positionen sind leicht abzuleiten, da Anton Temme auch gleichzeitig ein begeisterter Football-Fan ist.

“Win-Win-Situation”

Die andere Seite der Kooperation gab es sogar in früheren Zeiten schon einmal. So starteten auch Footballer in den Teamwertungen der Leichtathleten, wie z.B. Thiadric Hansen, der als Allrounder im Sprint auch auf sich aufmerksam machen konnte. Soweit es die Spiele zulassen, können dann die Teams der Leichtathleten bei Staffeln oder anderen Wettbewerben ergänzt werden. Die Akteure der Kooperation kennen sich aus früheren Zeiten. Einerseits aus den Jahren, als die Footballer noch im Flensburger Stadion trainierten, , aber auch aus der Trainerausbildung des SV Flensburg. Andere Trainer trainierten auch schon beim LK Weiche als Athlet. „Wir freuen uns sehr über diese Win-Win-Situation“ freute sich der neue Head Coach Volker Leder (wir berichteten).

“Die alte Bande wieder aufleben lassen”

„Mir liegt sehr viel daran, den Sportlern auch neue Impulse von anderen Sportarten zu bieten, denn damit macht man nicht nur das eigene Training abwechslungsreicher und interessanter, sondern man kann auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Gerade der Bereich der Athletik entwickelt sich so rasant weiter, gefühlt gibt es jeden Tag neue Erkenntnisse. Und hier ist es schwer, die Übersicht zu behalten, gerade wenn man noch unter Zeitdruck einer Saison trainieren muss. Deswegen bin ich so dankbar, dass wir schon seit vielen Jahren einen regen Austausch zu den Leichtathleten um Jan Dreier pflegen und nun auch die Zeit haben, mal wirklich etwas für die gesamtsportliche Entwicklung und Förderung der Spieler zu machen. Auch freut es mich, die alte Bande wieder aufleben zu lassen.“ (jdr)







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