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Handball

DHK Flensborg stabilisiert sich: Sieg gegen den FC St. Pauli

Mit 30 Treffern gegen den FC St. Pauli meldet sich der DHK Flensborg auch in eigener Halle wieder stabilisiert zurück. Die Mannschaft von Kai Nielsen setzte sich gegen die Hamburger mit 30:21 (17:13) verdient durch.

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Alexander von Eitzen
Alexander von Eitzen. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

Die Handballer vom DHK Flensborg haben sich offenbar wieder gefangen. Nach dem souveränen Sieg beim TV Fischbek in der Vorwoche gab es am Samstag einen erneuten Triumph zu feiern. Gegen den FC St. Pauli setzte sich der DHK vor fast 300 Zuschauern in der Idraetshalle mit 30:21 (17:13) gegen den FC St. Pauli durch. Bester Torschütze der Flensburger war einmal mehr Johannes Krüger, der insgesamt acht Mal ins Tor der Hamburger traf.

DHK bleibt 60 Minuten lang “cool”

Besonders stark war der Auftakt, schnell erspielte sich der DHK Flensborg einen großen Vorsprung, in der 9. Minute traf Leon Wenske zum 7:2. Die Gäste kamen dann besser ins Spiel, wurden dem DHK aber nie wirklich gefährlich. In der zweiten Hälfte schrumpfte der Vorsprung zwar, aber das Team von Kai Nielsen blieb cool und konnte am Ende wieder zulegen, siegte nach 60 Minuten mit 30:21.

Lob für Alexander von Eitzen

“Wir wollten deutlich mehr Stabilität in die Abwehr bekommen und standen in den ersten 20 Minuten auch sehr gut, dafür haben wir heute viele gute Möglichkeiten vorne liegen lassen”, zog der Trainer nach dem Spiel ein Fazit. “Nach der Pause blieben wir stabil, auch Dank Alexander von Eitzen”, der sich ein Extra-Lob seines Trainers verdiente und auch dementsprechend der “Spieler des Tages” wurde. Er steuerte trotz leichter Erkrankung sieben Treffer zum Erfolg bei.





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Handball

Handball-Pause für Franziska Peters

Eigentlich wollte Franziska Peters schon im letzten Jahr eine Pause einlegen, konnte dann aber noch vom Trainerteam überzeugt werden, für eine weitere Saison bei den “Nordfrauen” vom TSV Nord zu bleiben. Doch nach der laufenden Saison ist jetzt definitiv Schluss und Peters wird auf unbestimmte Zeit eine Handball-Pause einlegen.

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Franziska Peters
Am 11. Mai 2019 wurde Franziska Peters bereits verabschiedet, machte dann aber doch noch für eine Saison weiter. Foto: SPEEDPhotos.de

Nach dem gestern bekannt wurde, dass der  TSV Nord Harrislee in der kommenden Saison auf ihre Spielführerin Merle Carstensen verzichten muss (wir berichteten), hat nun auch Franziska Peters ihren Abschied von den Nordfrauen offiziell gemacht. Auf diesen Verlust konnte man sich beim Zweitligisten allerdings schon längere Zeit einstellen, denn eigentlich wollte Peters schon in dieser Saison eine Handballpause einlegen, konnte im Juni 2019 aber vom Trainergespann noch umgestimmt werden (zum Artikel).

“Es sollte definitiv nur für ein weiteres Jahr sein”

Nach der Saison gönnt sich Franziska Peters, die zur Saison 2018/19 zum TSV Nord Harrislee kam, jetzt die Pause. “Es müsste ziemlich genau ein Jahr her sein, dass ich bekannt gegeben habe, nach der Saison 18/19 eine Pause machen zu wollen. Dass Fenja und Catharina dann schwanger wurden und ich mich doch noch für eine weitere Saison bei den Nordfrauen entschieden habe, um die Mannschaft zu unterstützen, stand eigentlich damit auch für mich schon fest, dass es definitiv nur für ein weiteres Jahr so sein wird.”

Die Begründung bleibt die gleiche wie vor einem Jahr: “Im November, als Shorty dann seinen Rücktritt verkündet hat, habe auch ich der Mannschaft gesagt, dass für mich im Mai endgültig Schluss sein wird – damit haben aber auch die meisten gerechnet (sie lacht). Es ist vor allem der wahnsinnig zeitliche Aufwand. Für jedes Training bin ich 5-6 Stunden außer Haus, arbeite Vollzeit (regelmäßig auch am Wochenende) und der Haushalt macht sich ja auch nicht von allein. Ich wurde vor allem von meinem Freund Robin und meiner Familie unglaublich toll unterstützt in dieser Zeit. Aber irgendwann ist die Luft raus und ich freue mich jetzt erst mal auf die Zeit ohne Handball und viel Zeit für Familie und Freunde – wie lange diese Zeit ohne Handball sein wird? Keine Ahnung.”

“Diese Ungewissheit macht die gesamte Situation nicht gerade leichter”

Ihrem Team wird sie aber auch in ihrer Pause treu bleiben und weiterhin die Daumen drücken. “Ich fiebere trotzdem die ganze Zeit mit, wie es bei den Nordfrauen weiter gehen wird. Diese Ungewissheit macht die gesamte Situation zur Zeit aber nicht gerade leichter. Ich hoffe sehr, dass ein adäquater „Ersatz“ für das Trainerteam gefunden wird und das großartige junge Team sich in der 2. Liga weiter etablieren und entwickeln kann.”





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Handball

Merle Carstensen wechselt in die 1. Bundesliga zum VfL Oldenburg

Die Kapitänin geht von Bord und sticht in ein neues Abenteuer. Nur noch zehn Mal wird Merle Carstensen im Trikot der Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee auflaufen, dann ist für sie Schluss. Die Rückraum-Chefin wird sich einen Traum erfüllen und wechselt zur neuen Saison zum VfL Oldenburg. Hier wird der Publikumsliebling der Nordfrauen in der ersten Handball-Bundesliga aktiv sein.

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Merle Carstensen
Merle Carstensen wechselt in die Bundesliga zum VfL Oldenburg. Fotos: SPEEDPhotos.de

“Ich denke, dass es für jeden Leistungssportler der Traum ist so hoch wie möglich zu spielen, somit würde ich es auch fraglich finden, wenn ein Leistungssportler über ein solches Angebot nicht nachdenkt”, sagte Merle Carstensen in unserem “Spieltags Talk” vor knapp einem Jahr. Nun wird ihr Traum von der ersten Bundesliga wahr. Ab der Saison 2020/21 wird die 25-jährige Rückraumspielerin für den VfL Oldenburg in der Bundesliga spielen, wie der Verein heute bekannt gab. Unterschrieben hat sie einen Zweijahresvertrag.

Der VfL Oldenburg liegt aktuell auf Platz elf der Tabelle, zuletzt verlor die Mannschaft aus Niedersachsen am Wochenende gegen die Neckarsulmer Sport-Union mit 21:23. Auch am Mittwoch wird in der Liga gespielt. Gegner der Mannschaft von Niels Bötel ist der Buxtehuder SV.

“Durch Shorty wurde ich die Spielerin, die ich heute bin”

Der Abschied aus Harrislee dürfte ihr mit dem Rücktritt von Shorty Linde zum Saisonende und der ungewissen Zukunft der Mannschaft etwas leichter gefallen sein. Im “Spieltags Talk” sagte sie damals: “Shorty und ich haben durch die jahrelange Zusammenarbeit natürlich einen sehr engen Draht zueinander aufgebaut und als Kapitänin bin ich auch die erste Ansprechpartnerin für ihn, wenn er an die Mannschaft herantreten möchte. Ich bin sehr froh darüber, dass Shorty mir seit Jahren dieses Vertrauen schenkt, nicht nur auf, sondern auch abseits des Spielfeldes. Ich denke durch Shorty bin ich erst zu der Spielerin geworden, die ich heute bin.”

Vor dem TSV Nord Harrislee spielte Merle Carstensen in ihrer Heimat beim MTV Leck, beim Bredstedter TSV und der HSG Handewitt/Nord Harrislee.





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