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Handball

Nordfrauen fegen Aufsteiger aus der Halle

Mit einem deutlichen 30:18 Erfolg fegten die Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath aus der Holmberghalle und setzten ihren Triumphzug fort.

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Sophie Fasold
Machte einen guten Job: Sophie Fasold. Foto: SPEEDPhotos.de

Fast 600 Zuschauer feierten am Samstag in der Holmberghalle die Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee. Die Mannschaft von Shorty Linde hat es nach der Pokal-Überraschung schon wieder geschafft zu begeistern, fegten Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 30:18 (14:11) aus der Halle.

“Vielleicht etwas zu hoch, aber verdient”, sagte Linde nach dem Spiel in der Halle. Dabei hielt der Gast in den ersten 30 Minuten noch gut mit, konnte sogar zum Ende der ersten Hälfte kurzzeitig in Führung gehen.Zur Pause hatten sich die Nordfrauen ein kleines Polster von drei Toren herausgespielt, so ging es mit einer 14:11 Führung zurück in die Kabine.

Impressionen vom Spiel

In der zweiten Halbzeit drehte der TSV Nord dann auf, setzte sich schnell mit mehreren Toren ab und Torfrau Sophie Fasold ließ mehrfach die gegnerischen Angreiferinnen verzweifeln und die Fans jubeln. Am Ende waren es ganze 12 Tore, die das Linde-Team dem HSV Solingen-Gräfrath voraus war, siegte deutlich mit 30:18.
Beste Werferin vom TSV Nord war Merle Carstensen mit sechs Treffern.

 

Wiedersehen mit Waiblingen im Pokal

Auf der Welle der Erfolges soll es auch am 2. November weitergehen, wenn es in Harrislee ein weiteres Pokalspiel geben wird. Zwar ist dann keine Erstliga-Mannschaft in Harrislee zu Gast, aber mit dem VfL Waiblingen eine Mannschaft, mit dem es noch eine offene Rechnung zu begleichen gilt. Gegen die “Tigers” mussten die Nordfrauen ihre bisher einzige Saison-Niederlage einstecken. Auswärts verlor man mit nur einem Tor Rückstand. Vor heimischer Kulisse und dem Publikum im Rücken soll im Pokal die Revanche gelingen.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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