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Leichtathletik

Paukenschlag bei Kreismeisterschaft

Bei den Kreismeisterschaften der Kreise Flensburg und Schleswig-Flensburg lieferten Annike Rohlff und Elias Sommer ein Feuerwerk ab.

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Juliana Joao (rechts) siegte vor Friderike Limberg und Dorothee Lau (TSV Kappeln). Foto: Arne Metzger

Bei den gemeinsamen Kreismeisterschaften der Kreise Flensburg und Schleswig-Flensburg, die parallel zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften und Norddeutschen Meisterschaften stattfanden, waren die Felder überschaubar. Knapp 40 Athleten nutzten die Startmöglichkeit in Flensburg, davon nur zehn Athleten aus dem Kreisgebiet. Dafür waren die Leistungen umso hochwertiger.

LG-Athleten liefern Feuerwerke ab

Sprinterin Annike Rohlff (LG Flensburg/LK Weiche) verzichtete auf den Rest der Hallensaison und lief nach fünf Jahren die 50m-Hürden-Distanz „einfach mal so“ mit. Die Zeit war herausragend: In 7,63sec lief sie eine sehr starke Zeit, die im Sommer auch für die DM-Norm für die 100m-Hürden reichen kann.
Das zweite Feuerwerk gab es im Kugelstoßen der U16 zu sehen. Mehrkämpfer Loke Sommer (LG Flensburg/LK Weiche) pulverisierte seine Bestweite im Kugelstoßen um über einen Meter und beförderte die Kugel auf 13,19m. Auch die 50m-Hürden waren in 7,70sec eine Verbesserung, knapp vor Vereinskamerad Guilherme Oswald, der dafür deutlich den 50m Sprint in 6,69sec gewann.

Die schnellste Zeit des Tages bei den Männern lief U20 Athlet Ghodrattollah Rostami (TSV Nordmark Satrup) in 6,46sec. Auch Sprinterin Juliana Joao (LG Flensburg/LK Weiche) gelang eine deutliche Verbesserung ihrer Sprintzeit, dicht an die 7sec Marke mit 7,05sec. Im Kugelstoßen knackte sie zudem auch erstmalig die 12 Meter-Marke (12,05m).
U20 Athlet Morten Zern (LG Flensburg/LK Weiche) fand nach der für ihn unzufriedenstellenden Landesmeisterschaft als Drehstoßer wieder in die Bewegung und stieß mit 13,45m eine neue starke Bestweite mit der 6kg-Kugel. Auch sprang er mit 14,07m die beste Weite des Tages im Fünfsprung, welcher als neue Disziplin eingeführt wurde. Die Athleten machen aus dem Paralallstand fünf Sprünge. Diese Ergebnisse dieser Disziplin können zudem gut für die Diagnostik verwendet werden. Die Meisterschaft stand im Zeichen der Nachwuchsathleten, die hier in Ruhe an ihren Techniken arbeiten konnten.

Dreikampf um die Kreismeisterschaft

Am zweiten Tag der Kreismeisterschaft suchten 60 Athleten der Altersklassen U8 bis U12 in einem Dreikampf ihre Kreismeister. Die höchste Punktzahl erzielte Leopold Bärwald (LG Flensburg/ LK Weiche) mit 1008 Punkten in der M11. Alle weiteren Sieger im Dreikampf kamen von der starken Truppe des TSV Nord Harrislee: Maximilian Friedrichsen (516 Punkte,M7), Jarek Schult (744 Punkte,M8), Jonte Peper (M5, 139Punkte),Emmanuel Schnoor (M9, 760 Punkte) und Julian Conrad (M10, 696 Punkte) siegten in ihren Altersklassen. Bei den Mädchen holte sich May Rettig die höchste Punktzahl (TSV Nord, W11, 987 Punkte). Die weiteren Siege gingen an Lena Goulnick (W6, TSV Nord, 425 Punkte), Ida Warnke (W7, 394 Punkte, LK Weiche), Luana Noack (W8, TSV Nord, 574 Punkte), Hannah Friedrichsen (W9, 722 Punkte,TSV Nord), Emely Riedel (W10, 831 Punkte, LK Weiche).

Der KLV-Vorsitzende Jan Dreier resümierte: “Es waren Spitzenleistungen, leider war die Teilnahme bei der gemeinsamen Meisterschaft am ersten Tag aus dem Kreis Schleswig-Flensburg weiter abnehmend.”





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Leichtathletik

Landes- und Norddeutsche Meisterschaften: Jens Babig und Jan Dreier nicht zu stoppen

Beim LK Weiche Flensburg gab es wieder Medaillen zu bejubeln: Bei den Landesmeisterschaften und den Norddeutschen Meisterschaften waren Jens Babig und Jan Dreier nicht zu stoppen. Auch Günter Gers vom TSB Flensburg holte sich in der Altersklasse M70 eine Goldmedaille.

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Jan Dreier, Jens Babig
Jan Dreier zusammen mit Jens Babig. Archiv-Foto: Privat

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren der Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein konnte das kleine Aufgebot der LG Flensburg bestehend aus drei Athleten gleich sechs Medaillen mit nach Flensburg nehmen. Die stärkste Leistung in Hamburg gelang Jens Babig (M40, LG FL/ LK Weiche), der sich im 60m-Sprint um zwei Zehntel verbesserte und in starken 7,57sec die Ziellinie überquerte. Im gleichen Lauf wurde Jan Dreier (LG Flensburg/LK Weiche) nach langer Verletzungspause mit 8,04sec Dritter.
Über 200m war Jens Babig mit 24,31sec ebenfalls nicht zu stoppen und lief zur nächsten Bestzeit und zweiten Goldmedaille.

Jan Dreier mit Gold im Kugelstoßen

Ebenfalls Gold ging an Günter Gers (TSB Flensburg/LG Flensburg) in seiner neuen Altersklasse M70 in 3:04,99sec, der hiermit auch die Norm zur deutschen Meisterschaft erfüllte.
Gold ging zudem an Jan Dreier im Kugelstoßen, der sich erst im vorletzten Stoß an die Spitze des Feldes setze und mit 9,78m gewann. Umgekehrt erging es ihm im Weitsprung. Hier sprang er weit vor dem Brett ab und lag dennoch mit 5,69m lange vorne, wurde dann im vorletzten Sprung aber noch von Yve Kiesling (SV Blau Weiß 67-Grimmen) abgefangen.

Gold und Silber für Babig bei den Norddeutschen Meisterschaften

In Berlin konnte Jens Babig bei den Norddeutschen Meisterschaften noch einmal einen drauf setzen. Über 200m erlief er sich in einer neuen Bestzeit von 24,04sec  die Norddeutsche Meisterschaft. Über 60m erkämpfte er sich in 7,63sec die Silbermedaille.





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Leichtathletik

Fynn-Niklas Leibel mit Bestleistung zum Saisonhöhepunkt

Am Wochenende fand für LK Weiche Sprinter Fynn-Niklas Leibel in Neubrandenburg sein Highlight der Hallensaison statt. Er reiste zu den Deutschen Jugendmeisterschaften und konnte hier eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

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Fynn-Niklas Leibel
Toller Saisonabschluss für Fynn-Niklas Leibel. Archiv-Foto: Privat

Zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in Neubrandenburg konnte sich Sprinter Fynn-Niklas Leibel (U20, LG Flensburg) frühzeitig qualifizieren. Mit 7,14sec als Saisonbestzeit über die 60m-Sprintdistanz reiste er zuversichtlich zu seinem Hallensaison-Höhepunkt an. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover zeigte er zuvor zwei verschiedene Läufe, die hoffen ließen, dass er sich noch einmal steigern kann. Auf dieser kurzen Distanz wird neben der Reaktionszeit auch jeder technische Fehler schnell bestraft.

Neue persönliche Bestleistung

Im vierten Vorlauf legte Fynn einen sehr guten Start hin, konnte die Beschleunigungsphase gut gegenhalten und lief dann die letzten Meter leicht fest über die Ziellinie. Mit 7,10sec konnte er sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen und verbesserte sich von Platz 40 auf Rang 24. Das Feld lag sehr eng zusammen, so dass man mit 0,05sec sich unter die Top 16 hätte qualifizieren können.

Trainer Jan Dreier freute sich: “Zum richtigen Zeitpunkt eine persönliche Bestleistung, was will man mehr? Die Grundschnelligkeit stimmt. Und dass man hinten raus im Winter nicht rund läuft, das ist den kurzen Hallen in Flensburg geschuldet, da wir im Training nach 30 Metern schon wieder aufhören müssen, was in echten Leichtathletikhallen anders aussieht.“





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