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Floorball

Penalty-Tor als Dosenöffner: PSV Floorballer feiern Heimsieg

Die Floorballer vom PSV Flensburg konnten am Samstag einen Heimsieg gegen die ETV Piranhhas III aus Hamburg feiern. Nach 0:1 Rückstand drehten sie im letzten Drittel das Spiel und gewannen am Ende klar mit 4:1.

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Magnus Hartstock, PSV Flensburg
Magnus Hartstock war erfolgreich im Penalty und leitete die Wende ein. Foto: SPEEDPhotos.de

Vor heimischem Publikum feierte der PSV Flensburg den zweiten Sieg in Folge und ist nunmehr punktgleich mit Platz 3. Die Grün-Weißen zeigten Kampfgeist und Moral und boten eine spannungsgeladene Partie gegen die ETV Piranhhas III. Beide Mannschaften gingen dezimiert an den Start, die Hamburger vermochten es im Lauf des Spiels nicht, ihre Qualität in Tore umzuwandeln.

Hamburg gehört erstes Drittel

Dabei starteten die Piranhhas deutlich besser in die Partie und setzen den PSV in den ersten Minuten in der eigenen Hälfte fest. Folgerichtig ging Hamburg Mitte des ersten Drittels durch Xavi Behrend in Führung. Zahlreiche Fehler im Aufbau luden die Hamburger zu wiederholten Angriffen ein, ein zweites Tor fiel aber nicht. Somit bestand der 0:1-Rückstand zur Drittelpause.
Im zweiten Drittel entwickelte sich ein munteres Hin und Her, das von zahlreichen Chancen und großartigen Paraden der Goalies auf beiden Seiten geprägt war. Beim PSV war der unbedingte Wille zu spüren, die Punkte in Flensburg zu halten. Mit Eifer ging es in die Zweikämpfe. Das teils übermotivierte Einsteigen wurde aber von den Schiedsrichtern nachsichtig geahndet. Dadurch gelang es, das Hamburger Spiel zu stören und eigens mehr Spielanteile zu gewinnen. Zählbares verhinderte Tim-Oliver Stegemann, an dem Per-Niklas Heintze wiederholt verzweifelte. Auch Jan Sperber hielt auf Seiten des PSV nach einem direkten Freistoß an der Strafraumgrenze mit einem großartigen Reflex den eigenen Kasten sauber.

Impressionen vom Spiel

Knoten platzt nach Penalty

Zu Beginn des letzten Drittels ahndeten die Schiedsrichter „hohen Stock“ als der Hamburger Verteidiger in letzter Instanz den Ball klärte; die Folge: Penalty. Spielertrainer Magnus Hartstock trat an und verwandelte. Der 1:1-Ausgleich wirkte als Dosenöffner. Nur wenige Minuten später gelang Jan Sperber ein mustergültiger Auswurf auf besagten Hartstock, der den Ball mit der Rückhand durch die Beine des Hamburger Goalie bugsierte und glücklich den Weg ins Tor fand.
Im Zusammenspiel mit seinen beiden Flügeln gelang auch Heintze der Treffer ins kurze Eck nur eine Minute später. Die 3:1-Führung war in der eigenen Halle umjubelt. Hamburg war aber jetzt merklich um den Anschluss bemüht und konnte das Spielgeschehen überwiegend in die Flensburger Hälfte verlagern. Die Abschlüsse kamen aber kaum zwingend auf das Flensburger Tor. Der PSV warf sich in jeden Schussversuch und agierte mit einigen Kontern und Entlastungsangriffen nach vorn. Als Magnus Hartstock in der 16. Minute einer dieser Angriffe zum 4:1-Endstand im Tor versenken konnte, war der Heimsieg besiegelt.

In Hamburg: Chance auf Revanche gegen den SC Itzehoe

Der PSV Flensburg kann die Euphorie einen Spieltag genießen. Nach einem spielfreien Wochenende erwartet die Flensburger am 7. Dezember 2019 ein Wiedersehen mit dem SC Itzehoe in der Sporthalle Hoheluft in Hamburg um 12:30 Uhr. Das 4:8-Hinspielergebnis am ersten Spieltag bedarf einer Reaktion. (md)







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Floorball

Sponsoring umgedreht: PSV Floorballer verschenken Trikot-Werbung

Mit einer tollen Aktion unterstützt die Großfeldmannschaft der PSV Flensburg Floorballer das “Café Isa” in Flensburg. Zur nächsten Saison spendiert die Mannschaft dem von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen die Werbefläche auf ihren Trikots.

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PSV Floorball
Mit einer tollen Aktion reagierten die PSV Floorballer auf die aktuelle Corona-Krise. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

Eigentlich läuft es genau anders herum: Unternehmen unterstützen Vereine und sponsern beispielsweise die Trikots einer Mannschaft. Dafür kommen sie mit ihrem Firmenlogo auf eben diese. Nicht so bei den Floorballern vom PSV Flensburg. Zu Zeiten von Corona gestaltet sich die Suche nach Sponsoren etwas schwieriger. So hat sich die Großfeldmannschaft überlegt einen anderen Weg einzuschlagen, ganz nach dem Motto “Support your Local”.

“Schwierige Zeiten erfordern kreative Lösungen”

“Wir haben gemeinsam überlegt, wie Trikotsponsoring in Zeiten von Corona funktionieren kann und stolperten dabei über die #supportyourlocal-Kampagne”, sagt Kapitän und Abteilungsleiter Michael Düsing. “Trotz eigener Geldsuche erschien dies auf einmal der richtige Weg.” So entstand ein schriftlicher Kontakt zu Isabell Jetchev, Inhaberin des “Café Isa” in der Norderstraße. Sie musste wie viele andere Unternehmen auch ihren Laden zum 18. März schließen und ist von der Krise stark betroffen. 
“Schwierige Zeiten erfordern kreative Lösungen. Wir sind sehr froh, mit dem Café Isa einen tollen Partner gefunden zu haben, dem wir durch diese Aktion etwas helfen können”, freut sich Per-Niklas Heintze. Auch auf das erste persönliche Kennenlernen nach der Krise ist man beim PSV Flensburg gespannt. “Bis dahin drücken wir Isa und ihrem Team beide Daumen für eine erfolgreiche Zukunft.”

“Dieser Teamgeist über das Spielfeld hinaus ist wundervoll”

Das ungewöhnliche Angebot kam auch bei Isabell Jetchev gut an. “Es ist eine verrückte und auch schwierige Zeit für so viele. Umso wichtiger und schöner ist es sich gegenseitig mit Herzlichkeit zu unterstützen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich das Floorball-Team des PSV Flensburg bei mir gemeldet hat und mir ihre Hilfe angeboten hat, obwohl sie eigentlich selbst auf der Suche nach Sponsoren waren.” Nun wird also das Logo ihres Cafés die Trikots der Großfeld-Floorballer für mindestens zwei Spielzeiten zieren. Im Sommer soll das gute Stück dann präsentiert werden. “Dieser Teamgeist über das Spielfeld hinaus ist wundervoll und ein schönes Beispiel für uns alle, sich herzlich zu begegnen und sich gegenseitig zu helfen. Ich freue mich, wenn ich in Zukunft ebenso etwas zurückgeben kann”, zeigt sich die Unternehmerin voller Dankbarkeit. 

Spieler halten sich fit

Auch beim Floorball ist die Saison noch nicht ganz abgeschlossen, von einer regulären Beendigung der aktuellen Spielzeit ist derzeit aber nicht auszugehen. So wird man sich beim PSV Flensburg nach Ende des Kontaktverbotes auf die Vorbereitung der kommenden Saison konzentrieren. Hinter den Kulissen wird bereits die Saisonplanung vorangetrieben und das Gespräch mit potenziellen Neuzugängen gesucht. Dennoch halten sich alle Spieler weiterhin fit. Lauf- und Kraftwerte müssen an Spielertrainer Magnus Hartstock übermittelt werden. 







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Floorball

Vor Rekordkulisse: PSV-Floorballer verpassen Derbysensation

Werbung für den Floorball-Sport: Laut und voll war es in der Sporthalle der HLA Flensburg am Sonntag, als das Stadtderby zwischen dem PSV Flensburg und der Ski- und Sportfreunde Flensburg über die Bühne ging. Vor einer großartigen Kulisse musste sich am Ende der PSV dem Favoriten 3:6 geschlagen geben.

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Michael Düsing gegen Dominik Hoffmann. Foto: SPEEDPhotos.de

Am Sonntag war es soweit. Das lang ersehnte Rückspiel gegen den hoch ambitionierten Stadtrivalen der Ski- und Sportfreunde wurde vor Rekordkulisse in der HLA Flensburg ausgetragen. Trotz eindrucksvoller Stimmung von den vollen Rängen, grün-weiß geschmückter Halle, Hallensprecherin und Einlaufshow verlieren die Grün-Weißen gegen den Stadtrivalen mit 3:6.

Konzentrierter Start auf beiden Seiten

Nach einem ersten Abtasten dauerte es bis zur 13. Spielminute ehe der PSV in Führung ging. Torschütze war Mario Bumann, dem somit in den letzten drei Partien jeweils das erste Tor des Spiels gelang. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn bereits eine Minute später konnte Dominik Hofmann für die SuS ausgleichen. Eine 2-Minuten-Strafe gegen PSV-Kapitän Michael Düsing überstanden die PSV-Floorballer ohne Gegentor, sodass es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause ging.

Impressionen vom Spiel

Strafzeiten und Penaltys prägen das zweite Drittel

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes änderte sich nicht viel. Die Gäste hatten weiterhin deutlich mehr Spielanteile und ließen den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen laufen, scheiterten aber immer wieder an Schlussmann Jan Sperber. In Minute 28 musste Jonas Wallner (SuS) für zwei Minuten auf die Strafbank. Beim Versuch der spielstarken Unterzahlreihe der Gäste den Ball abzunehmen, traf Peer Jöns den gegnerischen Stock, was die Unparteiischen Rene Potthoff und Martin Jackson-Kemper dazu bewogen hat, einen Strafstoß zu geben. Eine harte Entscheidung, die SuS-Kapitän Niclaas Offt für sein Team nutzen konnte. Unmittelbar nach der sichereren Verwandlung des Penaltys, erhöhte sein Teamkollege Philip Segelitz auf 3:1 aus Sicht der Ski- und Sportfreunde. Ein herber Rückschlag für die bis dato gut mitspielenden PSV-Floorballer. Die Aggressivität im Spiel nahm zu, vor allem Philip Segelitz und Michael Düsing gerieten immer wieder aneinander. Bestraft wurde zunächst allerdings nur Düsing, der während einer aufgeschobenen Strafe etwas übermotiviert agierte und somit eine zweite 2-Minuten-Strafe erhielt. Doch auch diesmal gelang es dem PSV in Unterzahl souverän gegenzuhalten. Nachdem Mario Bumann beim Torabschluss gehindert wurde, konnte Spielertrainer Magnus Hartstock den fälligen Strafstock verwandeln. 2:3. Der PSV war wieder im Spiel, aber auch weiterhin nur mit vier Feldspielern unterwegs. Dies wusste Philip Segelitz für sich zu nutzen, der so seinen zweiten Treffer des Tages markieren konnte. Die PSV-Defensive zeigte sich vor allem nach Gegentoren unsortiert und wurde durch Steve Haumersen folgerichtig erneut doppelt bestraft. Spielstand 2:5.

Ausgeglichenes letztes Drittel

Weitere zweiminütige Strafzeiten gegen Magnus Hartstock (PSV) und Philip Segelitz (SuS) konnten die beiden Flensburger Teams unbeschadet überstehen, in der 49. Spielminute fiel dann aber die Vorentscheidung. Auf Vorlage von Steve Haumersen konnte Niclaas Offt ein weiteres Mal einnetzen. Knappe 10 Minuten vor dem Spielende führten die Ski- und Sportfreunde mit vier Toren. Die Offensive der Grün-Weißen war über weite Strecken des Spiels abgemeldet, bäumte sich aber gegen Ende der Partie ein letztes Mal auf. In Unterzahl (2‘ Viviane Brethack) startete Michael Düsing einen schnellen Gegenstoß und legte mustergültig auf den mitgelaufenen Per-Niklas Heintze ab, der nur noch einschieben musste. Heintze gelang in dem Zuge sein drittes Unterzahltor aus den letzten zwei Partien. Der Schlusspunkt eines ereignisreichen Derbys.

Impressionen vom Spiel

Hochverdienter Sieg für die Ski- und Sportfreunde

Alles in allem gelingt den Ski- und Sportfreunden ein hochverdienter Sieg. Vor allem die individuelle Klasse des neugegründeten Vereins gab am Ende den Ausschlag. Trotz der drei Punkte bleibt das Team hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Es bleibt abzuwarten, ob das ausgerufene Aufstiegsziel am Ende erfüllt werden kann.

Der PSV verbleibt derweil im Mittelfeld der Tabelle und hat am nächsten Spieltag Pause, ehe es am 28. März gegen die ETV Piranhhas III weitergeht. (pnh)







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