Volleyballer starten erfolgreich in die Saison

Einiges an Redebedarf nach dem dritten Satz gegen Wattenbek durch Gunnar Hansen. Foto: Flensburg Seahawks

Flensburgs Volleyballer sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Die Damen waren mit einer Notelf erfolgreich, die männlichen Seahawks haben sich mit einem Doppeltriumph die Tabellenführung geschnappt und die U16-Mädels konnten einen Turniersieg feiern.

Damen Verbandsliga: Mit Notaufgebot zum Erfolg

Mit einem Notaufgebot (sechs Spielerinnen) mussten die “First Ladies” beim Kieler TV 4 antreten. Dazu noch mit Lena Chmielewicz eine Debütantin auf dem Feld. Trotzdem holte das Team von Hendrik Evert nach holprigem Beginn einen lupenreinen 3:0 (23, 17, 18) Erfolg gegen das junge Kieler Nachwuchsteam.

Flensburg spielte mit: Levke Spinger, Bettina Gerth, Victoria Lippmann, Lena Chmielewicz, Monika Söhler(MF), Steffi Dohrmann

Herren Verbandsliga: Seahawks mit Doppelsieg in die neue Saison

Die männlichen Seahawks, die von Interimstrainer Gunnar Hansen betreut werden, da Trainer Jan Holtmann Corona – bedingt nicht zur Verfügung steht, starten mit einem Doppelsieg in die neue Saison. Gegen Wattenbek spielte man zwei Sätze lang mit sehr viel Druck und fast ohne Fehler. Insbesondere Taade Sönnichsen hatte hier im Aufschlag einen Sahnestart erwischt. Zweimal 25:12 das Ergebnis. Dann musste aber die Netzanlage repariert werden, was sich eine Zeitlang hinzog. Die Wattenbeker kamen mit dieser Pause viel besser klar, als das junge Seahawks Team. Gleich zu Beginn gab es mehrere Aufschlagfehler hintereinander und mehrere schwache Annahmen ließen die Wattenbeker davonziehen. 15:25 hieß es am Ende des dritten Satzes. Als die wieder erstarkten Seahawks im vierten Satz bereits mit 18:7 führten sah alles nach einem Spaziergang aus. Aber Wattenbek wurde stärker, holte Punkt für Punkt auf und zwang die jungen TSBer am Ende sogar in die Verlängerung. Am Ende gelang es dann aber doch noch mit 26:24 den Sack zuzumachen.

Tabellenführung erkämpft

Der 3:0 (21, 18, 21) Sieg über den TuS Busdorf macht den Saisonstart der jungen Seahawks in der Verbandsliga dann perfekt und die Tabellenführung war erkämpft. Im zweiten Spiel der Saison waren die Jungs von Gunnar Hansen zumeist Herr der Lage. Kleine Schwächephasen wurden durch gutes Stellungsspiel und starke individuelle Leistungen kompensiert. Das Team leistete sich nur wenige, vermeidbare Fehler und ist zunächst verdientermaßen Spitzenreiter mit 6 Punkten aus zwei Spielen.

Flensburg spielte mit: Piet Müller, Luc Thomsen, Taade Sönnichsen(MF), Marvin Holtmann, Bo Hansen, Enrique Kowalik, Paul Meyer, Kenneth Hansen, Mika Jagdmann (Libero)

SHVV U16 Turniersieger:
Joana Nissen, Aila Hanke, Madita Hansen, Lotta Reinicke, Marieke Meyer, Ose Dettmann, Karla Rask, Paula Rask, Su-Jin Berg, Smilla Thomsen (von links). Es fehlt Luisa Stappert. Foto: Flensburg Seahawks

U16 Jugendvolleyballer mit erfolgreicher Ausrichtung des ersten SHVV Turniers

Unter Coronabedingungen wurde in der Fridtjof Nansen Sporthalle der erste Spieltag von drei Mädchen und drei Jungenmannschaften durchgeführt. Bei den Mädchen trafen die Seahawks auf die Vertretung vom TuS Busdorf und dem MTV Heide. Die Mädchen kamen gegen Busdorf anfangs etwas schwer ins Spiel, ließen dann aber nichts anbrennen und gewannen mit 2:0. Gegen Heide brachte dann ein ganz deutlicher 2:0 Sieg den Turniersieg.

Probleme noch bei den Jungs

Die männlichen Seahawks hatten da deutlich mehr Probleme. Anfangs lief es gegen die Zweite vom Kieler TV nicht besonders gut. Dann aber konnte man sich steigern und holte sich einen 2:0 Sieg. Gegen den Kieler TV 1 reichte es trotz schwankender Leistung mit 25:21 zum Satzgewinn. Ab dem 2. Satz lief dann aber bei den Jungen nicht mehr viel zusammen. Mit 11:25 ging Satz 2 deutlich nach Kiel. Im Tiebreak spielte man lange mit und hielt die Partie bis zum Ende offen. Am Ende hatten die Kieler dann verdient mit 15:12 die Nase vorn. Hier bleibt noch eine Menge Arbeit für den Trainer, Pass und Laufwege einzuschleifen. Trotz des Spielverlustes muss man sagen, dass die Flensburger taktisch bereits deutlich weiter sind, als die Gegner. Was jetzt kommen muss, ist eine größere Spielsicherheit. (lho)