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Handball

35 Tore gegen Lintfort: Nordfrauen aus eigener Kraft zum Klassenerhalt

Allein durch ihre sportliche Leistung hat der TSV Nord Harrislee den Klassenerhalt in der zweiten Liga nun auch rechnerisch offiziell in der Tasche. Beim TuS Lintfort feierte das Team von Shorty Linde einen grandiosen 35:26 (19:10) Auswärtssieg.

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So sah der Jubel nach dem Hinspiel aus. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

“Wir wollten es aus eigener Kraft schaffen und nicht durch die geschenkten Punkte am grünen Tisch”, sagte Shorty Linde nach dem deutlichen 35:26 (19:10) Sieg seiner “Nordfrauen” vom TSV Nord Harrislee beim TuS Lintfort. Gemeint war der Klassenerhalt in der zweiten Liga, der nun auch rechnerisch ganz offiziell durch ist. Stolze 22 Punkte stehen nun auf dem Konto der Nordfrauen zu Buche, die in Lintfort eine ganz starke Mannschaftsleistung auf die Platte brachten.

“Das war eine fast perfekte erste Halbzeit”, freute sich Linde über jede einzelne seiner Spielerinnen. Sei es über Lea Tiedemann im Tor, die von Minute zu Minute stärker wurde und drei Mal völlig freie Bälle hielt, Johanna Andresen, die über rechts vier Treffer landen konnte oder Lotta Woch und Merle Carstensen, die zusammen 16 Treffer erzielten. Auch der Nachwuchs wurde mit Lotta Heider wieder erfolgreich integriert und so galt Shorty Lindes einzige Sorge in der Pause, zu der sie bereits mit neun Treffern in Führung lagen, “volle Pulle” weiterzuspielen und “keinen Dusel” zu bekommen.

“22 Punkte sind unglaublich”

Die Sorge des Trainers war unbegründet, der TSV Nord ließ auch in der zweiten Hälfte nicht locker und hielt den großen Vorsprung vor Lintfort, die sie zwar im Hinspiel in eigener Halle auch besiegen konnten, damals aber nur mit zwei Toren Unterschied. Auswärts waren es nach 60 Minuten neun Tore Differenz und so feierten die Nordfrauen überglücklich ihre 22 Punkte. “35 Tore in einem Spiel zu machen ist schon sensationell und die 22 Punkte unglaublich”, jubelte der Trainer-Fuchs.

 

Gut 30 Fans begleiteten die Mannschaft auf ihrer Auswärtstour und durften mitjubeln. Dieser hielt auch noch auf der Autobahn im Bus an und übertrug sich bei einer Kontrolle selbst auf die Polizisten, die freudig zum sportlich erkämpften Klassenerhalt gratulierten.

Am kommenden Samstag spielt der TSV Nord Harrislee wieder in eigener Halle, dann ist der HC Rödertal zu Gast. Auch diese Mannschaft wurden bereits auswärts von den Nordfrauen bezwungen.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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