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Jörnis Welt

Bleibt Profi-Fußball in Flensburg ein Traum???

Er ist Flensburgs wandelndes Sportlexikon. Sportjournalist Jörn Saemann teilt exklusiv im TNS Sports Magazin Flensburg seine kuriosesten und lustigsten Erlebnisse und Erinnerungen.

Foto: SPEEDPhotos.de

Thema heute: Der Umbau vom Flensburger Stadion

In der ersten Oktoberdekade gab es in der Fridtjof-Nansen-Schule eine Informationsveranstaltung für den Umbau des Flensburger Stadions. Die einst von Auswärtigen Fußballern als „schönstes Stadion Schleswig-Holsteins“ gelobte Sportstätte kann schon lange nicht mehr den Komfort für Großveranstaltungen bieten. Begegnungen wie das unter dem Slogan „Comeback in Flensburg“ bekannt gewordene Länderspiel zwischen Deutschland und England, ist gegenwärtig nur ein Traum. Die „WM-Revanche“ von 1966, mit den Stars des fünfzehn Jahre zuvor ausgespielten und durch das Wembley-Tor zur Legende gewordenen Finales, lockte am 17. Mai 1981 nämlich 13.500 Fans in das ausverkaufte Flensburger Stadion. Unter anderem trafen „Uns Uwe“ Seeler und „Kaiser“ Franz Beckenbauer, auf das Brüderpaar Sir Bobby Charlton und Jackie Charlton.

Die Überlegungen der ein Jahr laufenden Gespräche und Planungen wurden nun Anno 2017 vorgestellt. Die Fußballer des SC Weiche Flensburg 08, als ETSV Weiche Flensburg nach dem Aufstieg 2012 stets verbessert und nach der erfolgreichen Fusion mit Flensburg 08 den Aufstieg in die 3. Liga als großes Ziel, haben aber keine Planungssicherheit. Zwar wäre eine Spielstätte für 10.000 Zuschauer möglich, aber bevorzugt wird eine Kapazität von 5.000 Besuchern. „Diese Lösung ist besser und für den Standort sinnvoller“, so Architekt Joachim Lenschow über die favorisierten Umbaupläne. Jochen Haut, Flensburgs Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Sport, sprach gar von einem „Schmuckstück“. Ein Besucher der Veranstaltung, der auch bei Fußballspielen im Profi-Bereich zum Sicherheitspersonal gehört, stellte die unumstößliche Richtlinie für Profifußball klar. „Der DFB gibt klipp und klar vor, dass in der 3. Liga ein Stadion für 10.000 Zuschauer die Bedingung ist und es keine Ausnahmen gibt.“ Flensburgs Bürgermeister Henning Brüggemann gestand dann ein: „Wenn es so ist, müssen wir uns mit dieser Thematik befassen. Wir befinden uns aber noch in der Planungsphase Null.“

Quo vadis, Stadion Flensburg.

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