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Handball

DHK Flensborg lässt zu viele Chancen gegen Potsdam aus

Mit einer knappen 24:22 Niederlage gegen den 1. VfL Potsdam hat sich der DHK Flensborg in die Weihnachtspause verabschiedet. In der Idrætshalle war dabei durchaus mehr drin für das Tabellenschlusslicht aus Flensburg. Viele Großchancen blieben ungenutzt.

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Im Spiel gegen Potsdam gab es ein Wiedersehen mit Philipp Jochimsen, hier gegen Mads Zinndorff. Foto: SPEEDPhotos.de

Im letzten Spiel des Jahres wollte sich der DHK Flensborg versöhnlich in die Weihnachtspause verabschieden und gegen den 1. VfL Potsdam, die als Tabellensiebter in die Partie gingen, wichtige Punkte im Abstiegskampf holen. Das dieses Vorhaben durchaus realisierbar sein sollte zeigte bereits das Hinspiel, dass der DHK nur knapp mit 31:29 verlor.

Zunächst gab es wenige Tore für die Zuschauer in der Idrætshalle zu bestaunen, nach zehn Minuten stand es erst 3:3, fünf Minuten später 5:5.
Dann bekam der DHK die große Möglichkeit sich eine gute Führung herauszuspielen, sie hatten nicht nur eine doppelte, sondern eine dreifache Überzahl. Gut genutzt hatten die Flensburger diese allerdings nicht, nach Ablauf der Strafen stand es nur 7:6 für den Gastgeber. Die Abschlüsse waren auf beiden Seiten das große Manko.
Das Spiel blieb ausgeglichen, nach einem Fehlwurf von Alexander von Eitzen ergatterten sich die Potsdamer durch einen 7-Meter von Yannik Münchenberger wieder die Führung. So ging es hin und her, in der 27. Minute konnte der DHK eine Chance zur 2-Tore-Führung nicht nutzen. Eine Minute später war der VfL dann wieder durch einen erneuten 7-Meter in Führung gegangen. Für diesen kam Jasper Basenau zwischen die Pfosten, aber auch er konnte wie schon Tim Wendt zuvor den Ball nicht abwehren. Nach 30 gespielten Minuten ging es mit einem durchaus gerechten 12:12 in die Halbzeitpause. Hätte der DHK die Überzahlsituation nach 15 Minuten besser ausgespielt, wäre auch eine Führung für das junge Team von Jens Häusler drin gewesen.

Zu viele Fehler und Überzahlsituationen nicht genutzt

Der DHK startete mit Unterzahl in die zweite Hälfte, die Fehlerquote im Abschluss begleitete beide Teams in den Anfangsminuten weiter. So fiel innerhalb von 5 Minuten nur ein VfL-Tor, einen 2-Tore-Rückstand verhinderte Tim Wendt im DHK-Tor. Nach einer roten Karte gegen Rolando Gonzales, konnte Sjören Tölle einen 7-Meter nicht verwandeln. Auf der anderen Seite leistete sich Potsdam beim Stand von 12:14 einen Wechselfehler und der DHK hatte erneut eine doppelte Überzahl, doch auch diese konnte das Häusler-Team nicht nutzen und leistete sich weitere schwache Abschlüsse und unnötige Fehler. In der 41. Minute baute der VfL seinen Vorsprung auf drei Tore aus, Simon Linnebjerg verkürzte im Anschluss in erneuter Überzahl durch seinen zweiten Treffer auf 14:16.
Zu seinem ersten Treffer in der 3. Bundesliga kam Morgens Peer Busch in der 45. Minute, den möglichen Anschlusstreffer vergab direkt im Anschluss Linnebjerg, aber da auch die Potsdamer ihre Fehlerquote nicht abstellen konnten, gelang dieser dann Tjark Desler zum 17:18.
Tim Wendt hielt dann erneut stark gegen Matti Felix Spengler, doch der DHK vergab abermals leichtfertig den Ausgleich und geriet stattdessen wieder mit drei Treffern in den Rückstand, kurz darauf sogar mit vier.
In Unterzahl drehte der DHK fünf Minuten vor Schluss noch mal auf, Tobi Wickert-Grossmann und Simon Linnebjerg trafen zum 21:23, der Anschluss zum 22:23 gelang von Eitzen in der 59. Minute. Am Ende war es dann noch knapper als im Hinspiel, aber ein Punkt war dem DHK nicht mehr vergönnt, die Entscheidung fiel Sekunden vor Schluss durch Münchberger, der den 24:22 Sieg für den 1. VfL Potsdam perfekt machte.

Trotz der hohen Fehlerzahl war für den DHK mehr drin gewesen, speziell in der ersten Hälfte.
Bester DHK-Spieler war Alexander von Eitzen mit sieben Treffern. Tjark Desler, Mads Zinndorff und Simon Linnebjerg trafen jeweils drei Mal. Ein tolles Spiel lieferte auch Keeper Tim Wendt. Sjören Tölle konnte nur kurz ins Spielgeschehen eingreifen.

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