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Konkurrenzkampf erwünscht

Drei Neuzugänge für die Stjernen-Damen

Zuletzt schrieb die Damen-Mannschaft von IF Stjernen Flensborg eine wahre Erfolgsgeschichte. Damit es dabei bleibt, hat sich das Team nach der Rückkehr von Felina Kühl nun mit drei weiteren Spielerinnen verstärkt.

Flensburg – Über gleich drei Neuzugänge für die Saison 2021/22 freut sich Stjernens Trainerteam Björn Nielsen und Thorsten Ponath. Vom TSB Flensburg wechseln Sarah Leitner und Theresa Lienau an die Brahmsstraße, Kira Polewka kommt von der SG Zarpen/Krummesse.

“Ich will unter den ersten vier Teams stehen”

“Ich wollte nach acht Jahren beim TSB mal etwas neues probieren”, sagt Sarah Leitner, die auch schon bei Flensburg 08 in der damaligen Frauen-Mannschaft spielte. Für die 25-jährige Abwehrspielerin geht es somit auch aus der Kreisliga hoch in die Oberliga. “Das Training hier ist anspruchsvoller und die Einheiten intensiver”, berichtet der Neuzugang, der sich im Engelsby-Centret fußballerisch weiterentwickeln möchte. “Ich will der Mannschaft helfen und am Ende der Saison unter den ersten vier Teams stehen.”
Besonders ihre Zweikampfstärke gefällt ihrem Trainer. “Sie spielt ohne Angst”, lobt Nielsen.

“Ich wollte in der Oberliga spielen”

Auch Theresa Lienau, die studienbedingt nach Flensburg kam und zwei Jahre zusammen mit Sarah beim TSB Flensburg spielte, möchte sich beim SdU-Club spielerisch verbessern und sich durchsetzen. “Ich wollte in der Oberliga spielen und nach dem ersten Probetraining war mir klar, das sich wechseln möchte.” Bevor die 23-jährige Mittelfeldspielerin, die sich auch im Sturm wohl fühlt, zum TSB kam, spielte sie in ihrer Heimat für den FFC Oldesloe und sammelte mit den B-Mädchen auch Erfahrungen in der Schleswig-Holstein Liga. “Theresa bringt Spielwitz und Schussstärke mit und zeichnet sich durch gute Standards aus”, kennt Björn Nielsen ihre Stärken.

Hoffnung auf eine normale Saison

Kira Polewka kommt hingegen aus der Landesliga von der SG Zarpen/Krummesse nach Flensburg. Die 20-jährige studiert hier auf Lehramt und wurde von Leonie Tiedemann vermittelt, “die nur gutes über die Mannschaft berichtet hat”, schmunzelt Kira. “Auch von den Trainern und dem Rest der Mannschaft wurde ich gut aufgenommen.” Vor allem hofft der junge Neuzugang auf eine vernünftige Saison, die zu Ende gespielt werden kann.
“Kira kann mit dem Ball umgehen, ist lauf- und schussstark”, berichtet ihr Trainer, der sich aber besonders über ihre Torgefahr freut. Nur konditionell müssen alle drei noch nachlegen, ist sich das Trainerteam einig und lacht.

“Wer spielen will, muss sich beim Training zeigen”

Dennoch war für die Stjernen-Trainer schnell klar, dass sie die drei Spielerinnen in ihrer Mannschaft aufnehmen möchten: “Sie alle konnten beim Probetraining überzeugen, da war schon klar, dass wir sie haben wollen”, erklärt Björn Nielsen.

Durch die Neuverpflichtungen steht dem Trainerteam nun ein breiterer und flexiblerer Kader zur Verfügung, als noch in der vorherigen Saison. “Wer spielen will, muss sich beim Training zeigen”, kündigt Nielsen an. “Unsere Neuzugänge werden auch unsere etablierten Spielerinnen unter Druck setzen.” Gleichzeitig kündigten Nielsen und Ponath an, dass die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen sei und weitere Neuzugänge den Weg ins Engelsby-Centret finden werden. (msc)





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