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Handball

“Ein geiles Derby” – Juniorteam behauptet in letzter Sekunde Sieg gegen den DHK

Spannender hätte das Derby zwischen dem SG Flensburg-Handewitt Juniorteam und dem DHK Flensborg am Ende nicht sein können. Mit 30:29 (16:12) setzte sich das Team von Michael Jacobsen in der Wikinghalle durch und darf noch weiter auf den Klassenerhalt hoffen.

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Jubel beim SG-Juniorteam. Foto: SPEEDPhotos.de

“Wenn wir schon so ein Spiel verlieren, dann am liebsten gegen euch”, richtete DHK-Trainer Jens Häusler seine Worte nach dem Derby an seinen Kollegen Michael Jacobsen. “Euch kann das noch helfen.”

Diesen sympathischen Sätzen ging ein gutes und spannendes Derby zwischen der SG Flensburg-Handewitt II und dem DHK Flensborg in der Wikinghalle in Handewitt voraus.
Nach fünf Minuten beim Stand vom 2:2 konnte sich das Juniorteam, das noch eine letzte Chance auf dem Klassenerhalt hat, bis zur 59. Minute vom DHK absetzen. Allerdings nur knapp. Der DHK kam immer wieder heran, glänzte im Tor vor allem mit Jasper Basenau und in der zweiten Hälfte mit Johannes Krüger, der insgesamt 12 Tore für seine Mannschaft erzielen konnte.
Beim SG-Juniorteam waren es Jaris Uwe Tobeler und Niels Gera Versteijnen, die über die rechte Seite zu Toren kamen. Mit einer 16:12 Führung ging es für das Juniorteam in die Pause.

Impressionen vom Spiel

Zwar holte der DHK auch noch einen 17:12 Rückstand auf, kam in der Folge immer wieder auf bis zu zwei und schließlich bis auf ein Tor an den Gegner heran, aber die blieben nervenstark und behaupteten die Führung – bis zur 59. Minute, in der Tom de Bruin der Ausgleich zum 28:28 gelang. Ein 7m von Mikkel Ebeling brachte das Juniorteam nochmals in Führung, doch ein Gewaltwurf von Sjören Tölle ließ es spannend bis zur letzten Sekunde. Sekunden vor Schluss gelang Niels Gera Versteijnen der Siegtreffer und Tim Lübker im Tor der SG hielt mit der Schlusssirene den Sieg bei seinem letzten Heimspiel fest.

“Die Jungs haben gezeigt, das sie weiter in der dritten Liga spielen wollen”

“Das war ein geiles Spiel”, zeigte sich Jens Häusler trotz denkbar knapper Niederlage zufrieden. In der ersten Halbzeit sah der Trainer auch das Juniorteam vorn, auch Dank der hervorragenden Torleute der SG. “Danach haben wir vieles richtig gemacht.”
Sein Gegenüber Michael Jacobsen befand, das sein Team heute überragenden Handball gespielt hat und der DHK zunächst zu viele technische Fehler im Spiel hatte. “Wir sind verdiente Derby-Sieger. Die Jungs haben gezeigt, das sie weiter in der dritten Liga spielen wollen. Nun kommt es wohl zum Endspiel in Berlin.”

 

Besonders schön für den DHK: In der 57. Minute konnte Leon Wenske sein Comeback feiern, nachdem er sich in der Vorbereitung verletzte und Monate lang ausfiel.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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