Fachlizenzen für drei LK Weiche Trainer

Mit Anton Temme, Christine Dreier und André Marquardt absolvierten gleich drei LK Weiche Athleten ihre B-Trainer Fachlizenz.

Stolze B-Lizenz Inhaber: Anton Temme, Christine Dreier und André Marquardt. Foto: Privat

Leichtathlet müsste man in diesen Tagen sein. Hier dreht sich die Sportwelt munter weiter und nun ist auch der Weg frei für reguläre Wettkämpfe. Fortan werden die Athleten vom LK Weiche noch besser auf diese vorbereitet, denn mit André Marquardt, Anton Temme und Christine Dreier konnten gleich drei Trainer erfolgreich ihre Fachlizenz „B-Trainer Sprung“ absolvieren. Diese Lizenz des Deutschen Leichtathletikverbandes ermöglicht eine Spezialisierung auf den immer noch großen Bereich der Sprünge. Neben Grundlagenschulung für Sprungkrafttraining standen natürlich auch vertiefende Inhalte zu den Disziplinen Stabhochsprung, Weitsprung, Dreisprung und Hochsprung auf dem Programm. Es folgten 20 Stunden Hospitationen bei Landes- und Bundestrainern und eine Hausarbeit zur Trainingsplanung.

“Wir benötigen viele Spezialisten”

Der Vereinsvorsitzende Jan Dreier freute sich riesig über den Abschluss der Fachlizenz:“ Leichtathletik funktioniert ab einem gewissen Alter nur, wenn auch ein hohes Fachwissen bei den Trainern vorhanden ist. Die vielen Techniken machen es schon sehr schwierig, daher sind vertiefende Fortbildungen sehr wertvoll. Da wir jedem Athleten auch gerecht werden wollen benötigen wir viele Spezialisten.“

Parallel zu der jetzigen Ausbildung durchlaufen auch mit Nick Reimers, Morten Zern und Lennart Völz gleich drei weitere Trainer die Ausbildung zur C-Lizenz. Der letzte Block musste aufgrund von Corona verschoben worden, so dass sie noch nicht fertig sind.

“Rechtzeitig um die Basis gekümmert”

Die jetzigen Trainingsvorgaben verlangen den Trainern alles ab. Da nur maximal fünf Athleten in einer Gruppe trainieren dürfen, sind teils sieben Trainer gleichzeitig und in mehreren Schichten auf dem Platz. Hierbei trainieren viele der Leistungsathleten extra vormittags, um dann am Nachmittag für den Nachwuchs Training zu geben.

Für viele Vereine im Land ist dieses kaum möglich, da hier nur 1-2 Trainer in den Vereinen sind, die dann in ihrem Ehrenamt ausüben müssten. Mit über 12 Trainern in allen Lizenzstufen und weiteren erfahrenen Athleten mit Zertifikaten wie „Kinderleichtathletik“ hat sich der LK Weiche rechtzeitig um die Basis gekümmert und konnte nun das Schlimmste vermeiden.

„Sportvereine sind soziale Tankstellen“ (Alfons Hörmann, DOSB-Präsident)

Zudem bot der Verein gleich vom ersten Tag der Freigabe wieder gemeinsames Training an um nach sieben Wochen Isolation den Kindern und Jugendlichen ein Fünkchen Normalität und soziale Kontakte zu ermöglichen. So stimmen die Beobachtungen der Trainer mit dem Zitat des DOSB-Präsidenten vollkommen überein. Die Freude über den Austausch und sich gemeinsam wieder zu bewegen ist nicht zu übersehen, freute sich Carolina Claus über die Resonanz der Kinder.

Leichtathleten haben es leichter

Viele der Athleten der Altersklassen ab U12 sind stärker und fitter als zuvor aus der Phase herausgekommen, was sich bei der ersten Leistungsüberprüfung zeigte. Technisch haben alle natürlich ordentlich Defizite, aber gerade athletisch haben viele täglich hart und qualitativ gut trainiert. Hier machen sich die Anforderungen an Leichtathleten besonders bemerkbar. Sie sind für ihre Leistung komplett selbst verantwortlich und können daher auch hart und zielstrebig an Zielen arbeiten. (jdr/tns)