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Leichtathletik

Fynn-Niklas Leibel sprintet zur DM-Norm über 200 Meter

Er war auf den Punkt genau fit: Die DM-Norm über 100 Meter hatte Fynn-Niklas Leibel bereits im Sack. In Hamburg folgte nun auch die erfolgreiche Qualifikation für die 200 Meter für die Jugendmeisterschaften in Ulm.

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Fynn-Niklas Leibel sprintete in Hamburg zur DM-Norm über 200 Meter. Archiv-Foto: Privat

Bei den stark besetzten Norddeutschen Meisterschaften konnte Fynn-Niklas Leibel (U20, LG Flensburg) im Finale am Sonntag einen fast perfekten Lauf bei 33 Grad auf der Jahnkampfbahn hinlegen. Mit einer Steigerung um drei Zehntel Sekunden bei 1,7m-Gegenwind auf 22,21sec über 200m lief er im A-Finale eine neue persönliche Bestleistung und wurde mit dem vierten Rang in einem Feld aus den 40 besten Sprintern des Nordens und vor allem der DM-Norm für die Jugendmeisterschaften in Ulm belohnt. Die 100m-Norm hatte der talentierte Flensburger bereits in Zeven abgeliefert.

Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte

Die nächsten Wettkämpfe dieser Saison finden am vorletzten (NDM U18/M/F in Hannover) und letzten (DM Jugend in Ulm) Wochenende im Juli statt. Die Ferien werden nun zur Vorbereitung der zweiten Saisonhälfte genutzt. Einerseits für die Deutschen Meisterschaften, aber auch für 22 Athleten für den Jedermannzehnkampf. Training ist Montag,Dienstag, Donnerstag und Freitag um 17.00 Uhr im Flensburger Stadion, eine tolle Möglichkeit auch für Probetraining für Interessierte und Firmenzehnkämpfer. (jdr)

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Leichtathletik

Formtest unter Wettkampfbedingungen

Davon können andere Sportarten aktuell nur träumen: Der LK Weiche Flensburg konnte einen Formtest unter Wettbewerbsbedingungen absolvierten. Athleten und auch Kampfrichter zeigten sich dabei in guter Verfassung.

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Daumen noch oben für den Formtest. Foto: Privat

Da Wettkämpfe weiterhin verboten sind, absolvierten die Leichtathleten vom LK Weiche Flensburg einen Formtest unter Wettbewerbsbedingungen. Natürlich in blaugelben Trikots und mit korrekter Weiten- und Zeitenmessung durch ausgebildete Kampfrichter. Einzig die Ergebnisse blieben inoffiziell und werden nicht in den Bestenlisten geführt, denn am Ende war es dann offiziell doch nur ein Training. Dieses zeigte aber, dass sich die Athleten in der Corona-Zwangspause auch selbstständig sehr gut fit gehalten haben und so kamen erstaunliche Zeiten und Weiten zusammen.

Erhebliche Leistungsentwicklung im Sprint

Als Sprintwettkampf wurden 30m fliegend gelaufen. „Fliegend“ bedeutet, dass die Athleten vorher 20 Meter beschleunigen und 30m mit maximaler Geschwindigkeit dann gemessen werden. Zudem kamen für die Athleten aller Altersklassen im Diskus, Speer und Kugelstoßen sowie im Weitsprung Formtests hinzu.
Alles unter Ausschluss von Zuschauern, in 5er Gruppen und mit viel Abstand, was aber in der Leichtathletik überhaupt kein Problem darstellt.

Impressionen vom Formtest

Gerade im Sprint zeigten sich erhebliche Leistungsentwicklungen bei den 25 Athleten. Schnellste elektronische Zeit war die von Ben Heyer(M18), der gleichzeitig auch im Weitsprung mit 6,11m gute Ergebnisse aufweisen konnte. Auch in den Würfen standen gleich im ersten Formtest sogar neue persönliche Bestleistungen an. Loke Sommer (U16) steigerte sich mit dem Diskus auf sehr starke 42,63m in einer ganz stabilen Serie und auch Friderike Limberg (U18) konnte alle Würfe im Bereich ihrer Bestleistung platzieren. Der beste landete bei 33,82m.

LK-Neuzugang Florian Walther überzeugt

Im Speerwurf konnte LG-Neuzugang Florian Walther (M) mit dem 800g-Speer aus lockeren 5 Schritten auf 54,57m befördern. Auch Anton Temme startete gleich 47,12m im ersten Formtest.

Für die Nachwuchsathleten wurde seit dem Winter von den Wurf-Trainern Morten Zern und Florian Walther zudem gezielt Training gegeben. Die Ergebnisse beim Formtest ließen sich sehen:
Esme Lempelius (W14) warf den Speer auf 25,85m, Friedrich von Gyldenfeldt (M12) auf stolze 22,32m. Im Diskus knackten Tjark Schult und Michel Köhn (beide M13) erstmalig die 20m-Marke und im Kugelstoß stieß Jorge Reitz (M12) die 3kg Kugel auf 10,10m.

“Ein gelungener Schritt nach vorne”

Trainer Jan Dreier zog ein positives Fazit des besonderen Trainings: “Insgesamt ist es ein gelungener Schritt nach vorne. Durch das viele Einzeltraining muss weiter an der Technik gearbeitet werden, was sich vor allem im Weitsprung zeigte. Die Umsetzung so eines Formtests erwies sich als guter Zwischenschritt hin zu der Zeit, wenn Wettkämpfe wieder erlaubt sind. Auch die hohen Anforderungen an Hygiene und Abstand konnten problemlos durch die Kampfrichter realisiert werden.” (jdr/tns)







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Football

LK Weiche und Flensburg Sealords bündeln Kräfte

Die beiden Sportarten Leichtathletik und Football rücken eng zusammen und profitieren beide erheblich von der neuen Kooperation.

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Dennis Jansson von den Flensburg Sealords zusammen mit Anton Temme vom LK Weiche. Foto: Jan Dreier

Der Startschuss für den gemeinsamen Weg fiel am Mittwochabend. Auf der Sportanlage des PSV Flensburg startete das erste Athletik- und Sprinttraining für die schweren Jungs der D-Line und O-Line. Neben einer Sprint- und Laufschule wurden auch grundlegende athletische Übungen geschult, die für das Gesamtsystem des Athleten Voraussetzung sind. Gerade im Football benötigen die Jungs eine besonders gute Physis.

“Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer”

Mit dem Trainerteam um Anton Temme und Jan Dreier stehen gleich mehrere vollausgebildete Sprint- und Athletiktrainer für die Footballer zur Verfügung. „Fitness kann jeder – aber Sprint und Athletiktraining ist mehr als nur irgendwelche Reize zu setzen. Die Technik des Sprints ist wesentlich komplexer, als die meisten glauben. Hier geht es um Leichtigkeit, Ökonomie und vor allem auch Gesundheitsaspekte.“ Beschleunigung und Schnelligkeit sind in den Spielsportarten ein wesentliches Kriterium, wenn es in den Leistungsbereich geht. Die Anforderungen der jeweiligen Sportart und hier auch der verschiedenen Positionen sind leicht abzuleiten, da Anton Temme auch gleichzeitig ein begeisterter Football-Fan ist.

“Win-Win-Situation”

Die andere Seite der Kooperation gab es sogar in früheren Zeiten schon einmal. So starteten auch Footballer in den Teamwertungen der Leichtathleten, wie z.B. Thiadric Hansen, der als Allrounder im Sprint auch auf sich aufmerksam machen konnte. Soweit es die Spiele zulassen, können dann die Teams der Leichtathleten bei Staffeln oder anderen Wettbewerben ergänzt werden. Die Akteure der Kooperation kennen sich aus früheren Zeiten. Einerseits aus den Jahren, als die Footballer noch im Flensburger Stadion trainierten, , aber auch aus der Trainerausbildung des SV Flensburg. Andere Trainer trainierten auch schon beim LK Weiche als Athlet. „Wir freuen uns sehr über diese Win-Win-Situation“ freute sich der neue Head Coach Volker Leder (wir berichteten).

“Die alte Bande wieder aufleben lassen”

„Mir liegt sehr viel daran, den Sportlern auch neue Impulse von anderen Sportarten zu bieten, denn damit macht man nicht nur das eigene Training abwechslungsreicher und interessanter, sondern man kann auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Gerade der Bereich der Athletik entwickelt sich so rasant weiter, gefühlt gibt es jeden Tag neue Erkenntnisse. Und hier ist es schwer, die Übersicht zu behalten, gerade wenn man noch unter Zeitdruck einer Saison trainieren muss. Deswegen bin ich so dankbar, dass wir schon seit vielen Jahren einen regen Austausch zu den Leichtathleten um Jan Dreier pflegen und nun auch die Zeit haben, mal wirklich etwas für die gesamtsportliche Entwicklung und Förderung der Spieler zu machen. Auch freut es mich, die alte Bande wieder aufleben zu lassen.“ (jdr)







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