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Handball

Jubel-Rausch der Nordfrauen hält an

Sie kommen aus dem Jubeln gar nicht mehr raus: Die Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee haben das Kunststück vollbracht und ihr viertes Spiel in Folge in der 2. Frauen Bundesliga gewonnen. 

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Bekam vom Trainer ein Extra-Lob: Alina Krey jubelt zusammen mit Lotta Woch. Foto: SPEEDPhotos.de

Dramatischer hätte es im letzten Spiel des Jahres in der Holmberghalle nicht zugehen können. Vor einem Monat hatte es bei den Nordfrauen “Klick” gemacht, sie gewannen souverän gegen den BSV Sachsen Zwickau und ließen Siege gegen Rödertal und Lintfort folgen. Am Samstag ging es nun gegen die SG 09 Kirchhof. Der Start missglückte allerdings und nach gut fünf Minuten lagen die Nordfrauen bereits mit 1:4 zurück. Diesen Rückstand lief das Team von “Shorty” Linde bis fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte hinterher, dann gelangen Fenja Jensen, Merle Carstensen und Catharina Volquardsen drei Treffer in Folge und der Anschluss war wieder hergestellt. Lotta Woch gelang dann zur Pause der erstmalige Ausgleich der Partie, mit 13:13 ging es in die Kabine.

Linde fand in der Pause scheinbar einmal mehr genau die richtigen Worte, auf Augenhöhe starteten die zweiten 30 Minuten. In der 43. Minute ging der TSV Nord dann erstmals durch einen Treffer von Samiah Melfsen mit 20:19 in Führung. Diese verteidigten die Nordfrauen in einem harten Fight bis zum Schluss. In der Schlussminute wurde es dramatisch. Kirchhof kam durch zwei Tore wieder heran, Linde wählte klug die Auszeit Sekunden vor dem Ende der Partie. Krey brachte im Anschluss, 13 Sekunden vor Schluss, ihr Team wieder mit zwei Treffern in Front, so kam der Anschluss der Gäste zu spät und der TSV Nord Harrislee bejubelte einen denkbar knappen 28:27 Heimsieg.

Zuschauer ein Teil des Erfolges

Nach dem Spiel bedankte sich Trainer Linde bei den insgesamt 407 Zuschauern in der Holmberghalle, die für ihn “einen Tel des Erfolges” ausmachen. Zum Spiel meinte Shorty Linde, dass in den ersten 20 Minuten der letzte Schritt nicht gemacht wurde und sie daher chancenlos waren. “Dann haben wir Herz gezeigt und Sophie Fasold hat das Spiel ihres Lebens für Nord Harrislee gemacht.” Ebenfalls hob der Trainer die Leistung von Alina Krey hervor, die ebenfalls ihr bislang bestes Spiel für den TSV Nord Harrislee ablieferte. Sie traf drei Mal.

Mit nun 10:14 Punkten und einen tollen 9. Platz verabschieden sich die Nordfrauen in die kurze Weihnachtspause. Bereits am 5. Januar geht es für den Erfolgscoach und sein Team beim TG Nürtingen weiter.





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