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Handball

Keine Punkte, aber positive Erkenntnisse gewonnen

Keine Punkte, aber dafür viele gute Erkenntnisse konnte Trainer Shorty Linde beim Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 für sich gewinnen. Das Spiel endete mit 34:27 (20:14) für die Gastgeber.

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Catharina Volquardsen wird auch in der nächsten Saison für den TSV Nord auflaufen. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

Zwar konnten die “Nordfrauen” vom TSV Nord Harrislee keine Punkte aus Mainz an die Flensburger Förde entführen, die Stimmung war trotzdem gut. So zeigte das Team von Shorty Linde eine, speziell in der zweiten Hälfte, starke Leistung, auf die das Team aufbauen wird. “Wir hatten großen Respekt, weil wir schon im Hinspiel gesehen haben, dass Mainz eine tolle, starke Mannschaft ist”, erklärte Linde nach dem Spiel. Trotzdem gelang es der Mannschaft in der ersten Viertelstunde gut mitzuhalten und auf Augenhöhe zu spielen. Durch einige leichte Fehler im Abwehrverband konnte sich der 1. FSV Mainz 05 in den Folgeminuten dann leicht von den Nordfrauen absetzen, der Angriff punktete aber weiter. “Wir haben 14 Tore in der ersten Halbzeit gemacht, das war völlig in Ordnung und überraschend gut.” Vor allem Lotta Woch und Fenja Jensen konnten die Torfrau der Heimmannschaft immer wieder überwinden. Zur Pause führte der Favorit mit 20:14.

 

Ausgeglichene zweite Hälfte macht Mut für die nächsten Aufgaben

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte das Team von Shorty Linde eine kleine Schwächephase. “Wir haben leider keinen Zugriff auf die starken Rückraumspieler von Mainz bekommen”, erläuterte der Coach, der in dieser Woche seinen Vertrag beim TSV Nord bis 2020 verlängert hatte. So lagen die “Meenzer Dynamites” nach 40 Minuten mit 28:19 in Führung, die drei Punkte waren bereits sicher geglaubt, doch einmal mehr zeigten die Nordfrauen eine gute Moral und begeisterten damit ihr Trainergespann. “Sie haben Mut und Zusammenhalt gezeigt. Sie haben sich gewehrt”, gefiel Linde die Reaktion seiner Mannschaft.
Vorausgegangen war eine Umstellung in der Abwehr. “Wir haben die Rückraum-Linke von der Zweiter-Position zugestellt und aus dem Spiel genommen. Das mochte Mainz gar nicht haben”, erklärte der Trainer. Mit dieser taktischen Maßnahme kamen die Nordfrauen nochmals auf fünf Tore heran. Zwei weitere Mainzer Tore in den Schlussminuten sorgten abschließend für das 34:27 Endresultat der Partie. “Wir haben die zweite Halbzeit also nur mit einem Tor verloren”, zeigte sich Linde zufrieden. “Wir haben einen weiteren Schritt in unserer Entwicklung getan. Das Spiel war gut fürs Selbstvertrauen und macht Mut für die nächsten Aufgaben.”

 

Im Rahmen der Fahrt zum Spiel nach Mainz wurde auch bekannt, dass neben dem Kompetenz-Team die beiden wichtigen Spielerinnen Sophie Fasold im Tor und Catharina Volquardsen bis 2020 ihre Verträge beim TSV Nord Harrislee verlängert haben.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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