Alles für Sport

37:25 Kantersieg gegen die TG Nürtingen

Nordfrauen trumpfen groß auf

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben die Erfolgsspur wiedergefunden. Nach dem die SG 09 Kirchhof am vergangenen Wochenende mit 28:25 besiegt wurde und damit ein Negativlauf von fünf Pleiten in Folge gestoppt wurde, legten die Nordfrauen nach.

Harrislee –  Am Samstagabend, wurde die TG Nürtingen mit 37:25 (16:14) förmlich aus der Holmberghalle gefegt. So schraubte die Mannschaft von Olaf Rogge ihre Bilanz zwei Spieltage vor Saisonende auf die ausgeglichene Punktzahl von 24:24 Zählern. Das die Begegnung in Harrislee so klar an die Gastgeberinnen gehen würde, war in der 38. Minute nicht zu erwarten. Zu dem Zeitpunkt führten die Nordfrauen knapp mit 21:19 Toren. Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für das Rogge-Team.

Angeführt von der gut aufgelegten Spielmacherin Catharina Volquardsen, die in den ersten fünf Minuten drei Treffer erzielte, legte der TSV Nord eine 4:2 Führung vor. Bis Mitte des ersten Durchgangs, lagen die Nordfrauen stets ein oder zwei Tore in Front. Nach dem 9:8, gelang durch einen Doppelschlag von Madita Jeß und Kapitänin Lotta Woch mit 11:8 erstmals ein Drei-Tore-Vorsprung. Doch die Gäste waren nicht abzuschütteln und verkürzten eine Minute vor der Pause durch ihre stärkste Spielerin, die zehnfache Torschützin Lea Schuhknecht zum 15:14. Madita Jeß sorgte schließlich für den 16:14 Halbzeitstand.

Rogge mit einigen Änderungen im zweiten Durchgang

Nach dem Wechsel gelang der TG Nürtingen gleich der 16:15 Anschluss durch Hannah Eisenbraun. Doch für den zweiten Durchgang hatte Nord-Coach Olaf Rogge einige Änderungen vorgenommen. Für die gut haltende Lea Tiedemann stellte er Sophie Fasold zwischen die Pfosten. Neben starken Paraden glänzte die Torhüterin durch schnelle und exakte Anspiele in die Spitze, die zu Tempogegenstößen und somit Gefahr führten. Johanna Andresen sorgte vorne für Entlastung und Druck und war in der Deckung von den Gästen nicht auszuspielen. Zudem kam auf der Spielmacherposition Leonie Mettner, die durch tolle Anspiele und mit enormem Zug zum Tor glänzte.

Nordfrauen spielen imposante Führung heraus

“Jede Spielerin, die reinkam, hat die sehr guten Trainingseindrücke bestätigt und das Vertrauen durch Leistung belohnt”, freute sich Trainer Rogge über das Kollektiv in seiner Mannschaft. Diese trumpfte nach dem 21:19 in der 38. Minute groß auf. Gästetrainer Simon Hablizel hatte nach dem 21:18 eine Auszeit genommen und noch das 21:19 durch Schuhknecht bejubelt. Doch in der Auszeit hatten sich die Nordfrauen noch besser eingestellt und eingeschworen und setzten zu einem 7:0 Lauf binnen sechs Minuten an. Doch nach dem 28:19, war der Torhunger des Rogge-Team noch lange nicht gestillt. Fünf Minuten vor der Schlusssirene stand ein imposantes 35:21 auf der Anzeigentafel und so ein 14:2 Spurt.

Am Ende hieß es 37:25 für die entfesselten Nordfrauen. “Was soll ich sagen. Ich hätte nicht gedacht, das wir mal so einen klaren Sieg in dieser ausgeglichenen zweiten Bundesliga hinbekommen würden”, analysierte Olaf Rogge mit einem glücklichen Lächeln den grandiosen Auftritt seiner Mannschaft. 

Ronja Lauf verletzt sich

Dabei mussten die Nordfrauen gut 13 Minuten vor Schluss einen starken Rückschlag wegstecken. Nach dem 31:20 verletzte sich Kreisläuferin Ronja Lauf.  Bei ihr wird eine Mittelfußfraktur befürchtet. (jos)





AKTUELL

Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?