Sorge um Anas Ali Khan bei TSB-Niederlage

Schreckmoment überschattet bittere Niederlage vom TSB Flensburg

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Der TSB Flensburg hat völlig überraschend auch das Spiel gegen den SV Grün-Weiß Siebenbäumen verloren und bleibt mit 20 Punkten auf Rang acht. 

Flensburg – „Das Spiel fängt bitter für uns an“, sagte ein enttäuschter Gramoz Kurtaj nach der überraschenden Niederlage gegen den stark abstiegsgefährdeten SV Grün-Weiß Siebenbäumen. In der 27. Minute brachte ein Sonntagstreffer aus über 35 Metern von Thorben Wurr den Gästesieg. „Der Ball landete genau zwischen Handschuhe von Ole Rathmann und Torlatte und ging halt rein. Tolles Tor“, so der TSB-Coach.  

Schreckmoment für Anas Ali Khan

Das Problem für die restliche Spielzeit: Der TSB Flensburg musste nun gegen einen tiefstehenden Gegner gegenankämpfen, fand aber trotz 90 Prozent Ballbesitz keine Lösungen. So blieb es am Ende bei der 0:1 Niederlage, die allerdings zur Nebensache wurde, als sich Anas Ali Khan kurz vor Schluss bei einem Kopfballduell mit seinem Gegenspieler an Nacken und Rücken verletzte und sich nicht mehr bewegen konnte. 
Immerhin hier gibt es gute Nachrichten: „Anas hatte Glück im Unglück und ist schon auf dem Wege der Besserung“, berichtet Gramoz Kurtaj. „Ich habe noch eine Halskrause, damit ich mich schone“, so Anas gegenüber TNS SPORTS. „Hätte der Ellenbogen mich um ein paar Zentimeter weiter im Nacken getroffen, wäre das in eine ganz andere Richtung gegangen, meinten die Ärzte zu mir.“ Beim Aufkommen klemmte sich Anas einen Nerv ein, der eine Blutung und einen Riss im Nacken zur Folge hatte. „Zum Glück verheilt das ohne Eingriff, aber ich muss mich jetzt vor jeder Einheit von meinem Physio durchkneten und behandeln lassen, damit es wieder zusammenwächst“, fühlt sich der junge Flensburger wieder fit und plant schon die nächsten Trainingseinheiten. „Es fühlt sich die letzten Tage nur so an, als hätte ich schlecht geschlafen.“  

Viele Gespräche in dieser Woche

Die Pleite aber wird noch aufzuarbeiten sein. „Es war definitiv kein einfaches Spiel und wir haben jetzt auch nicht vor Selbstvertrauen getrotzt. Dennoch sind vier Punkte aus sieben Spiele viel zu wenig. Es werden diese Woche viele Gespräche geführt, um herauszufinden, woran es liegt“, berichtet Gramoz Kurtaj. „Wir werden das sachlich und nüchtern analysieren. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es besser kann. Das haben sie ja nicht von heute auf morgen verlernt.“ (msc)






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