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28:24 gegen Hannover-Burgdorf

SG arbeitet sich zum Sieg

Die SG Flensburg-Handewitt steht wieder auf dem Platz an der Sonne in der Handballbundesliga. Durch einen 28:24 (13:11) Heimsieg über den TSV Hannover-Burgdorf, erklomm die Mannschaft von Maik Machulla mit 60:6 Punkten vor dem Erzrivalen THW Kiel (59:5) die Tabellenspitze. Doch der Erfolg gegen die Niedersachsen fällt unter die Kategorie Arbeitssieg.

Flensburg – Wie zumeist in den vergangenen Wochen, musste der dreifache deutsche Meister aus dem hohen Norden im ersten Durchgang lange einem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem 1:3 in der fünften Minute, legten die Gäste stets eine Führung vor. Die SG glich zwar aus, doch nahe dem Zeitspiel, fanden die Niedersachsen im letzten Moment eine Lücke in der Flensburger Deckung. So stand es nach 23 Minuten 8:9 aus Sicht der Gastgeber. Dann jedoch eroberte die Deckung einige Bälle und auch der gut aufgelegte Torbjörn Bergerud trug seinen Teil mit wichtigen Paraden dazu bei, dass die SG zu einem Zwischenspurt ansetzte. Vier Minuten später lagen die Hausherren durch jeweils zwei Toren von Magnus Röd und Hampus Wanne mit 12:9 in Front.
Zur Halbzeit stand es 13:11 zugunsten der SG Flensburg-Handewitt.

125 SG-Fans feuern ihre Mannschaft an

Drei Minuten nach dem Wechsel hatte der Zwei-Tore-Vorsprung beim 15:13 für das Machulla-Team weiter bestand. Durch einem verwandelten Siebenmeter von Hampus Wanne und einem Doppelpack von Kapitän Lasse Svan, legte die SG abermals einen lösenden Zwischenspurt hin und setzte sich mit dem 18:13 erstmals auf fünf Tore Differenz ab. Auch den schnellen 18:15 Anschluss der Niedersachsen konterten die Gastgeber und lagen durch Treffer von Jim Gottfridsson, Magnus Röd und Lasse Svan gar mit sechs Toren vorne.

21:15 leuchtete es Mitte der zweiten Halbzeit zur Zufriedenheit der 125 anfeuernden SG-Fans von der Anzeigentafel der Flens Arena. Danach ging es hin und her, wobei beiden Mannschaften der Kräfteverschließ der vergangenen Tage und Wochen anzumerken war. Doch die SG hielt die Gäste immer mit vier oder fünf Toren Vorsprung auf Distanz. Gut acht Minuten vor Spielende nahm Hannovers Trainer Carlos Ortega beim Spielstand von 24:29 eine Auszeit und stimmte seine Mannschaft auf die Schlussphase ein. So kämpfte sich der TSV auf 26:24 heran und es waren noch drei Minuten zu spielen.

Zu viele Chancen liegen gelassen

In dieser Phase, ließen die Gastgeber zu viele Chancen liegen, darunter zwei verworfene Siebenmeter durch Hampus Wanne und Jim Gottfridsson. Doch die Moral der SG Flensburg-Handewitt blieb so unerschütterlich, wie in den vergangenen Monaten. In der verbleibenden Spielzeit schaukelten die Hausherren, unterstützt durch ihre ebenfalls unermüdlichen Fans, das Spiel über die Zeit. Gestützt auf die überragende Deckung und durch je ein Tor von Kreisläufer Johannes Golla und Hampus Wanne, wurde die Energieleistung belohnt und bei der Schlusssirene stand der über sechzig Minuten verdiente 28:24 Sieg.

THW Kiel wieder am Dienstag gefordert

So steht der THW Kiel am Dienstag (20.30 Uhr), in der Auswärtspartie beim SC Magdeburg unter Druck. Die SG Flensburg-Handewitt ist am Mittwoch (20.30 Uhr), wieder gefordert, wenn sie beim heimstarken TVB Stuttgart gefordert ist. Dementsprechend fiel die Analyse von SG-Trainer Maik Machulla aus. “Ich bin sehr zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Bei der klaren Führung hätte ich mir etwas mehr Ruhe gewünscht, denn wir lassen drei klare Chancen und zwei Siebenmeter liegen. Wenn Fabian Böhm beim 26:24 nicht so ein überhasteter Abschluss unterläuft und sie auf ein Tor rankommen, dann geht der Puls bei uns sicher nochmal höher. Aber so haben wir es mit Leidenschaft, vor allem in der Abwehr, verteidigt. Jetzt hoffen wir, dass alle fit blieben und dann geht es weiter”, so Maik Machulla. (jös)





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