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Handball

Siegesserie gerissen: Füchse Berlin schlagen die Nordfrauen

Die Füchse Berlin haben die Siegesserie vom TSV Nord Harrislee beendet. Zuhause verlor das Team von Shorty Linde mit 17:28 (9:11).

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Madita Jeß. Foto: SPEEDPhotos.de

Nach dem erfolgreichen Januar ging es für dieNordfrauen vom TSV Nord Harrislee am Samstag gegen die Füchse Berlin.

Den besseren Start erwischten die Füchse, die schnell mit 3:0 in Führung lagen. In der fünften Minute konnte Madita Jeß per 7-Meter den ersten Treffer für die Mannschaft von Shorty Linde erzielen. Auf den nächsten Nord-Treffer mussten die Zuschauer allerdings bis zur zehnten Minute warten, erst dann konnte erneut Jeß mit einem Doppelschlag auf 3:5 verkürzen.
Nach der ersten Viertelstunde lag der TSV mit 3:7 zurück, fand kein Mittel die starke Abwehr der Füchse zu durchbrechen. Zur Pause waren es dann immerhin nur noch zwei Tore Rückstand, Merle Carstensen traf zum 9:11.

Füchse lassen nichts anbrennen

Auch der Beginn der zweiten Hälfte gehörte den Füchsen, die in der 37. Minute auf einen 7-Tore-Vorsprung erhöhten und Linde zur zweiten Auszeit zwangen. Gebracht hatte sie nichts, nach knapp 45 Minuten konnten sich die Gäste gar einen zweistelligen Vorsprung erspielen. Diesen konnten sie auch bis zum Schluss behaupten und siegten verdient mit 28:17.

“Es war auch in der Höhe ein verdienter Sieg”, sagte Shorty Linde nach dem Spiel, “sie waren uns in allen Belangen heute überlegen.”
Gästetrainerin Susann Müller sah den Grundstein zum Erfolg in der starken Abwehr.

Nordfrauen vor ungewisser Zukunft

Nach dem Spiel fand noch eine Pressekonferenz statt. Hier gab Peer Linde bekannt, dass er nicht die Nachfolge von seinem Vater Shorty Linde als Nord-Trainer antreten wird. Ebenfalls wurde bekannt, dass das gesamte Kompetenzteam zurücktreten wird. Mehr über die ungewisse Zukunft der Nordfrauen gibt es morgen bei uns auf der Seite.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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