Nordfriesland-Frauen im Endspiel

Sydslesvig spielt um den Einzug ins Europeada-Finale

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Für die Gastgeber der Europeada 2024 läuft es bestens. Bei den Herren spielt die Sydslesvig Landshold heute um den Einzug ins Finale. Das Ticket für das Endspiel hat bei den Damen bereits die Nordfriesland-Auswahl gelöst.

Flensburg – Nur noch ein Sieg bis ins Manfred-Werner-Stadion: Die Nationalmannschaft der dänischen Minderheit in Deutschland kämpft heute um den Einzug ins Finale der Europeada 2024. Um 15.30 Uhr trifft die Mannschaft von Tore Wächter im Idraetsparken bei DGF Flensborg auf das Team Friûl. 

SdU wieder in Überzahl und wieder mit Unterbrechung

Am Donnerstag setzte sich Sydslesvig im Viertelfinale gegen die Serben in Kroatien mit 2:1 durch.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Jesse Siemonsen den Gastgeber in der 66. Minute in Führung. Diese wurde nur fünf Minuten später von Luc Justen auf 2:0 ausgebaut. Nach zwei roten Karten für die Serben gelang in Unterzahl in der 86. Minute noch der Anschlusstreffer durch Mihailo Zekic, dieser kam aber zu spät. Auch dieses SdU-Spiel musste wieder unterbrochen werden, dieses Mal lag es aber nur an einem kurzen Gewitter.
Im Halbfinale trifft die SdU-Auswahl nun auf die Friaulische-Minderheit in Italien, die sich im Viertelfinale mit 2:1 gegen den FC DFK Oberschlesien durchsetzen konnten.

Die Nordfriesinnen bejubeln ihren Auswärtssieg bei der Heim-Europeada. Foto: EUROPEADA/FUEN

Nordfriesland-Damen im Endspiel

Im Halbfinale der Damen kam es zu einem Duell im Regen der Gastgeber. Im Engelsby-Centret von IF Stjernen Flensborg hatte die Sydslesvig Landshold von Trainer Henrik Nissen zwar den Heimvorteil gegen das Team Nordfriesland, die ließen aber nichts anbrennen. Schon in der zweiten Minute brachte Aileen Tobiesen ihre Mannschaft in Führung. In der 31. Minute traf Luca Sophie Andresen zum 2:0 Endstand. 
Die SdU-Auswahl spielt heute ab 15 Uhr in Harrislee gegen das Team Koroska um Platz drei. Die Nordfriesinnen haben es hingegen ins Manfred-Werner-Stadion von Weiche geschafft. Am Samstag spielen sie gegen das Team aus Südtirol um die Europameisterschaft. (msc)






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