Di, 16. August, 2022

Noch mehr Qualität bei der 22. Auflage erwartet

Erstmals 10.000 Euro Preisgeld: Der Sparda Bank-Cup wächst weiter

Bereits im vergangenen Jahr konnte der Sparda Bank-Cup des TC Mürwik wieder unter strengen Auflagen durchgeführt werden. In diesem Sommer wird es deutlich entspannter, wenn das Turnier vom 11. bis zum 13. Juli zum 22. Mal stattfinden wird.

Flensburg – Dass die 22. Auflage des Turniers im Jahr 2022 stattfindet, kann man sich gut merken, scherzt Volkert Schau auf der Pressekonferenz zum Turnier. Kürzlich wurde er als hauptamtlicher Trainer durch Profispielerin Linda Prenkovic abgelöst, bleibt aber sportlicher Berater des Vereins und Ansprechpartner der Spieler und Spielerinnen vor Ort. So auch für Prenkovic, die in der Damenkonkurrenz selbst für den Kölner HTC RW an den Start gehen wird. In der WTA-Weltrangliste stand sie im Sommer 2014 mal auf Rang 513, bei der ITF 2019 auf Platz 514. 

Konkurrenz bekommt sie von Anastasia Yakimova vom Großflottbeker THGC, Nummer 2 der Regionalliga Nord. Nur Titelverteidigerin Anastasia Pribylova wird noch vor ihr geführt, die inzwischen auch für das Turnier gemeldet hat. “Wir sind auch am Titelverteidiger der Herren dran”, sagt Bernd Sennewald, Vorsitzender des TCM und hofft, dass auch Bastien Presuhn wieder in Mürwik aufschlagen wird. 

Preisgeld auf 10.000 Euro erhöht

Interessant wird die Herrenkonkurrenz aber allemal, denn Bernd Sennewald konnte sich mit Nadine Rademann vom Hauptsponsor der Sparda Bank auf eine Erhöhung des Preisgeldes verständigen. Durch die Erhöhung von 6.000 auf 10.000 Euro Preisgeld, wird der Sparda Bank-Cup erstmals ein A3-Turnier. Das bedeutet: Die Qualität der gemeldeten Spieler steigt und damit auch die Attraktivität für die Zuschauer, die sich einmal mehr auf erstklassiges Tennis in Mürwik freuen dürfen. “Das Turnier steht auf einem gesunden Fundament”, so Sennewald. Ob auch in den nächsten Jahren 10.000 Euro-Preisgeld in den Topf kommen, muss sich aber noch zeigen.  

Iwan Nedelko mit interessanter Laufbahn

Mit dabei um die 2.000 Euro Siegprämie ist bei den Herren auch Iwan Nedelko, die Nummer 37 beim DTB, der für den TC Metzingen antreten wird. Bislang konnte der inzwischen 36-jährige 19 Futures gewinnen, eines davon im Doppel. 2018 durfte er an den Qualifikationen zum Turnier im Wimbledon und bei den US Open teilnehmen, scheiterte allerdings. Bei der ATP-WM 2020 in Perth/Australien spielte er zwar nicht, gewann aber mit Russland als Gruppensieger eine Medaille an der Seite von Kapitän Marat Safin, Daniil Medwedew und Karen Khachanov. Im Halbfinale scheiterte Russland am späterem Sieger Serbien. 

TSV Husby wurde als neuer Partner gewonnen

Aber nicht nur beim TCM wird in diesem Jahr aufgeschlagen, auch die Zusammenarbeit mit dem Weeser TC bleibt bestehen. Im Falle von schlechten Wetter und Regen, stehen auch weiterhin die Hallenplätze des FTC und die in Großsolt zur Verfügung. Neu dabei ist der TSV Husby. “In langen und guten Gesprächen konnten wir uns auf eine Zusammenarbeit einigen”, erklärten die beiden Vorsitzenden der Vereine Bernd Sennewald und Volkmar Meyer, der ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesend war. Sechs Außenplätze und zwei Hallenplätze in Husby stehen an den drei Turniertagen zur Verfügung. Auch für ein Shuttle-Service für die Spieler ist gesorgt. 

Lokalmatador Mads Hahn schlägt wieder auf

In der Jugend dürfen sich die Zuschauer auf die Lokalmatadoren Mads Hahn (U16), Leo Holst (U14) und Faris Omerbasic (U10) freuen. Auch sind wieder viele Jugendspieler vom FBT Odense am Start, der seit über 50 Jahren der Partnerverein des TCM ist. “Die Spieler aus Dänemark sind ein großer Gewinn für das Turnier”, weiß Volkert Schau, der besonders die Umgänglichkeit der Dänen schätzt, wenn es um Themen wie die Spielerquartiere geht. Untergebracht werden die Teilnehmer teilweise in Flensburger Hotels, aber auch in Hostels oder in der eigenen Tennishalle, die nach zwei Jahren Corona wieder als Schlafquartier genutzt werden darf. 

Gutes Teilnehmerfeld erwartet

Wie viele Teilnehmer es am Ende wirklich sein werden, lässt sich meist erst nach Meldeschluss sagen, weiß Turnierleiterin Wiebke Först und berichtet, dass sie im vergangenen Jahren noch hundert Meldungen in der letzten Nacht vor Meldeschluss bekam. Als Oberschiedsrichter und hauptverantwortlicher Turnierleiter wird erneut Herbert Schütz fungieren. 

Das Turnier startet traditionell am Montag (11. Juli) und endet am Mittwoch mit dem großen Finaltag (13. Juli). Ab 9 Uhr finden dann die Halbfinalpartien statt. Die Endspiele beginnen nicht vor 13 Uhr. (msc)





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