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Handball

Kronshagen jubelt: DHK Flensborg gibt Spiel aus der Hand

12 Minuten vor Schluss lässt sich der DHK Flensborg den Sieg noch aus der Hand nehmen und muss sich dem TSV Kronshagen mit 34:36 geschlagen geben. Auch in der Tabelle ziehen die Kieler nun am DHK vorbei.

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Tobias Wickert-Grossmann, Tjark Desler, DHK Flensborg
Tobias Wickert-Grossmann und Tjark Desler. Archiv-Foto: SPEEDPhotos.de

Die Serie ohne Niederlagen vom DHK Flensborg ist gerissen. Beim TSV Kronshagen unterlagen die Flensburger nach 60 Minuten mit 34:36.

Dabei fing es für den DHK Flensborg ganz gut an. Leon Wenske und Kapitän Tjark Desler sorgten direkt für die Führung. Nach fünf Minuten stand es 5:1 für den DHK Flensborg, nachdem Johannes Krüger seinen ersten von insgesamt elf Treffern erzielen konnte. Bis zur Pause gelang es dem DHK auch die Führung zu behaupten und so ging es mit einer komfortablen 18:14 Führung in die Kabine.

DHK Flensborg gibt Sieg unnötig aus der Hand

Im zweiten Durchgang hielt die Führung, aber der TSV Kronshagen holte auf. Max Hoppe gelang in der 38. Spielminute der Anschlusstreffer zum 21:22. Der DHK Flensborg ließ den Gegner aber nicht gleichziehen und baute stattdessen die Führung wieder leicht aus, aber immer wieder hatten die Gastgeber den Ausgleich vor Augen. In der 48. Minute gelang dieser dann auch tatsächlich, Fynn Niklas Harder glich zum 28:28 aus und erzielte nur 42 Sekunden später auch die erste Führung für den TSV Kronshagen. 120 Zuschauer in der Tallinnhalle von Kiel jubelten, denn nun lief es anders herum. Der DHK gelang zwar immer wieder der Ausgleich, die Führung aber konnte der Gastgeber behaupten. Am Ende waren es sogar zwei Tore Vorsprung, als Marvin Christ mit dem Schlusspfiff der letzte Treffer der Partie gelang. 36:34 – Heimsieg für Kronshagen. Und nicht nur das: Auch in der Tabelle konnte der TSV somit am DHK vorbeiziehen, der auf Platz 6 rutscht.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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