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Handball

TSV Nord Harrislee mit erster Heimniederlage seit Oktober

Gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal kassierte der TSV Nord Harrislee am Samstag die erste Heimniederlage seit Oktober. Das Linde-Team verlor nach starken Kampf knapp mit 25:27.

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Für Milena Natusch war nach 49 Minuten Schluss. Sie musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung vom Platz. Foto: SPEEDPhotos.de

Am 27. Oktober 2018 kassierten die Nordfrauen vom TSV Nord Harrislee ihre letzte Heimniederlage. Die nächsten vier Heimspiele wurden vom Aufsteiger siegreich bestritten. Gegen den Tabellendritten riss diese Serie jetzt zu Beginn der Rückrunde. Nach harten Kampf gab es gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal eine 25:27 (10:11) Niederlage.

423 Zuschauer in der Holmberghalle versuchten ihre Mannschaft zum Sieg zu schreien, doch in der sechsten Spielminute übernahm der Favorit erstmalig die Führung. Eine Zeitstrafe gegen Woch, ein schlechter Natusch-Abschluss aus dem Winkel und ein überhasteter Abschluss von Catharina Volquardsen machte es einfach für die Gäste. Zwar gelang dem TSV Nord schnell wieder der Anschluss, sie ließen aber gleichzeitig zahlreiche Chancen zum Ausgleich liegen. Einzig der guten Abwehr und überragenden Torfrau Nane Sibbersen war es zu verdanken, dass der Abstand sich in Grenzen hielt. Zur Pause kam das Team von Trainer Shorty Linde sogar noch auf 10:11 durch einen Volquardsen-Treffer heran.

Nordfrauen zeigen nach Verletzungspech erneut Kampfgeist

Die zweite Hälfte begann euphorisch. Lotta Woch gelang in der 32. Minute der Ausgleich und Ronja Lauf brachte ihr Team in der 32. Minute sogar mit 12:11 in Front. Der Jubel in der Holmberghalle über die Führung war groß, aber das Gästeteam von Trainer Martin Schwarzwald hielt gegen die sich im Aufwind befindenden Nordfrauen dagegen. Wie in der ersten Hälfte ließen die Spielerinnen vom TSV Nord Harrislee nun wieder viele gute Möglichkeiten liegen und ließen die Gäste erneut mit drei Toren davon ziehen. Die zehnte Parade von Sibbersen nutzte Linde zur Auszeit, doch die Fehlerquote im Angriff blieb zu hoch. Für die letzten 15 Minute schickte das Trainerteam Sophie Fasold zwischen die Pfosten.

Gut 12 Minuten vor Schluss, die Nordfrauen liefen nun einen 6-Tore-Rückstand hinterher, sorgte ein Zusammenprall von Milena Natusch mit ihrer Gegenspielerin für Besorgnis, als sie benommen am Boden liegen blieb, von Co-Trainer Peer Linde vom Feld getragen werden musste und hinter der Bank weiter behandelt wurde.
Für die Nordfrauen schien der Ausfall ein erneuter Weckruf gewesen zu sein. Wie so oft zeigten sie eine tolle Moral und kämpften sich zurück in die Partie. Ronja Lauf, 2x Catharina Volquardsen, Merle Carstensen und Lotta Woch verkürzten auf 23:25 und plötzlich schien in der Holmberghalle wieder alles möglich zu sein. Die Gäste wurden zu einer Auszeit gezwungen, Nord lief im Anschluss in einen Konter, doch Sophie Fasold machte es ihrer Kollegin Sibbersen gleich und hielt ihr Team im Spiel. Woch fing einen Angriff der Gäste ab und die wieder genesene Franziska Peters erzielte in der 56. Minute den Anschlusstreffer zum 24:25. Erneut Fasold ermöglichte durch eine weitere Parade dann ihrem Team die Chance zum Ausgleich, der durch Lotta Woch gelang. In den letzten zwei Minuten sorgten zwei Schiedsrichter-Entscheidungen zu Ungunsten der Nordfrauen für Unmutsbekundungen beim Harrisleer Publikum, ein 7-Meter sorgte dann für die Entscheidung. Zwar war Fasold mit ihren Fingern noch am Ball, konnte das 25:27 aber nicht verhindern.

“Handball ist wie das Wetter”

Shorty Linde zog nach dem Spiel einen Wettervergleich heran und resümierte, “heute schien nicht die Sonne.” Der Trainer bemängelte, dass sein Team zu Beginn und Mitte der zweiten Hälfte zu viele Großchancen liegen ließ und der Gegner verdient gewonnen hat. Gästecoach Schwarzwald zeigte sich beeindruckt von der tollen Stimmung. “Respekt, was hier auf die Beine gestellt wurde”, sagte der Aufstiegskandidat, der dem Linde-Team eine sensationelle kämpferische Leistung attestierte.

Das nächste Heimspiel vom TSV Nord Harrislee wird am 9. Februar stattfinden, dann wieder in der Wikinghalle in Handewitt.





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