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Handball

Gefeiert wie ein Meister: DHK Flensborg verabschiedet sich aus der 3. Bundesliga

Es war ein emotionaler Abend in der Idrætshalle, als sich der DHK Flensborg aus der 3. Bundesliga verabschiedet hat. Neben Sjören Tölle, der von Trainer Jens Häusler einen Extra-Applaus vom Publikum geschenkt bekam, verabschiedeten sich auch Simon Linnebjerg, Daniel Jessen und Jasper Basenau von den DHK-Fans.

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Wir werden sie vermissen: Frenk "Don" Peters, Sjören Tölle, Simon Linnebjerg, Jasper Basenau und Daniel Jessen. Foto: SPEEDPhotos.de

Am Samstag hat sich der DHK Flensborg aus der dritten Handball-Bundesliga verabschiedet und daraus ein richtiges Fest gemacht. Das Spiel gegen Eintracht Hildesheim war dabei fast nur Rahmenprogramm. “Das war emotional ein gelungenes Saisonende. Und dass wir als Absteiger von unserem Publikum so verabschiedet werden, ist schon sehr toll”, sagte Trainer Jens Häusler nach dem Spiel.

Schnell geriet der DHK mit fünf Toren ins Hintertreffen, kämpfte sich aber nach knapp 20 Minuten wieder auf zwei Tore Differenz an die Eintracht heran. “Hildesheim war erwartungsgemäß zwei Nummern zu groß für uns und um das Spiel offener gestalten zu können, hätten wir auch ein bisschen mehr Glück haben müssen. So gingen zu leichte Würfe in unser Tor und auf der anderen Seite scheiterten wir zu oft am gegnerischen Torhüter. Dennoch haben wir über 60 Minuten gekämpft, zusammen gehalten und ich habe allen Spielern Einsatzzeiten geben können.”

Impressionen vom Spiel

Extra-Applaus für Sjören Tölle

Dazu gehörten auch der dänische Sympathieträger Simon Linnebjerg, der in seinem letzten Spiel für den DHK nochmals drei Treffer erzielen konnte. Für Linnebjerg geht es studiumbedingt wieder zurück in seine Heimat. Auch für Daniel Jessen und Torhüter Jasper Basenau waren es die Abschiedsvorstellungen, ebenso wie für Betreuter Frenk Peters.
Emotional wurde der Abschied von Sjören Tölle. Kurz vor Spielende nahm Häusler eine Auszeit, nur um Tölle einen besonderen Abschied mit dem Publikum zu schenken. “Tölle hat es sich verdient einen “Extra- Applaus” zu bekommen. Nach all den Jahren hat er sich, trotz massiver Knieproblemen, immer wieder in die Spiele geworfen und war unser bester Torschütze.”

Der Spielstand war zu diesem Zeitpunkt längst egal. Hildesheim gewann mit 35:24, Sieger war aber auch der DHK, der trotz Abstieg wie Sieger von den Zuschauern gefeiert wurde. Und auch Positives konnte noch aus dem Spiel mitgenommen werden. “Rune Bandemer hat seine guten Trainingsleistungen auch mal im Spiel zeigen können und auch Leon Wenske konnte nach seinem Kreuzbandriss und vielen Monaten des Leidens am Ende noch auf der Platte stehen und sogar noch ein 7-Meter-Tor erzielen.”

 

Derbys mit dem SG-Juniorteam gehen in der Oberliga weiter

Schlechte Nachrichten gab es vom Juniorteam der SG Flensburg-Handewitt. Nach der 32:23 Niederlage gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin, werden auch sie in die Oberliga absteigen. Hier wird es dann auch in der Saison 2019/20 zu neuen Derbys mit dem DHK Flensborg kommen.







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Handball

Eine ganz besondere Handball-Hochzeit: Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer haben “Ja” gesagt

Trotz Corona und erschwerten Bedingungen gaben sich Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer am Samstag auf Schloss Glücksburg das Jawort.

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Anna und Torben Helmer mit der Hochzeitstorte vom TSV Munkbrarup. Foto: Petra Schröder

Turbulente Wochen mit Happy End liegen hinter Anna Heyck-Schäfer und Torben Helmer. Das Handball-Paar hatte eine große Hochzeit auf Schloss Glücksburg geplant, doch die Corona-Krise stellte all ihre Pläne auf den Kopf. Dennoch feierten sie am 16. Mai allen Widerständen zum Trotz eine Hochzeit, die alle Beteiligten wohl niemals vergessen werden.

Vor 13 Jahren begann ihre Liebe

Anna und Torben sind bereits seit über 13 Jahren zusammen. Der Handballsport und gemeinsame Abendveranstaltungen ließen beide immer wieder über den Weg laufen, so auch beim Thy Cup in Dänemark. “Zufällig war mein damaliger Handballtrainer ebenfalls der Co-Trainer von Torbens Mannschaft bei der SG. Auch war Torben in seiner Ausbildung Praktikant in der Physio Praxis in der ich in Behandlung war”, erinnert sich Anna über die Entstehung ihrer Liebe, die nun mit dem Jawort besiegelt wurde. 
Wie ihr großer Tag schlussendlich aussehen würde, stand bis kurz vor der Trauung noch nicht genau fest. “Bis Montag war der Stand, dass nur ein Standesbeamter, Torben und ich bei der Trauung dabei sein durften. Montag Mittag kam dann ein Anruf, dass Eltern und Trauzeugen doch mit dabei sein durften”, erzählt Anna glücklich. “Zwischenzeitlich hatten wir unsere Trauzeugen darum gebeten dem Standesamt kleine Botschaften zu übermitteln, damit diese dann in die Rede des Beamten aufgenommen werden konnten.” Dadurch das diese nun doch anwesend sein durften, konnten ihr Vater und auch die Trauzeugen ihre persönlichen Worte direkt vor Ort an das Paar richten.

C-Jugend überrascht das Brautpaar

Für das frisch vermählte Paar hatten sich auch die Handballer der HFF Munkbrarup etwas ganz besonders einfallen lassen. So wurde das Hochzeitsauto, ein VW Käfer, für einen rund einstündigen Zwischenstopp zum Sportplatz Munkbrarup umgeleitet, wo die Mannschaft der weiblichen C-Jugend, die von Anna trainiert wird, Tänze für die beiden aufführten. Vom kommissarischen Vorsitzenden des TSV Munkbrarup, Sönke Schröder, wurde eine Hochzeitstorte überreicht und auch die HFF-Vorsitzende Sabine Christiansen hatte ein kleines Geschenk für das Handballer-Ehepaar dabei. 

Die weibliche C-Jugend der HFF Munkbrarup tanzte für das Brautpaar. Foto: Petra Schröder

Die Rundfahrt im VW Käfer beinhaltete noch weitere Stopps bei engen Freunden und natürlich der “Handballfamilie” aus Owschlag. “Dadurch war ein Anstoßen mit Abstand doch noch möglich”, freut sich Anna. “Alles in allem – eine sehr besondere Hochzeit.”







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Handball

Tabea Schleemann wechselt zu den Nordfrauen

Die Kaderplanungen bei den Nordfrauen schreiten voran. Zur neuen Saison wechselt Tabea Schleemann von der Handballgemeinschaft Owschlag-Kropp-Tetenhusen zum TSV Nord Harrislee.

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Foto: Tabe Schleemann im Spiel der HG OJT gegen die HSG Jörl-DE Viöl. SPEEDPhotos.de

Tabea Schleemann wechselt zur kommenden Saison zu den Nordfrauen zum TSV Nord Harrislee in die 2. Handballbundesliga. Die Linkshänderin spielt sowohl im rechten Rückraum als auch auf der Rechtsaußenposition und wird den bestehenden Kader damit sehr gut ergänzen. Nach den Stationen SV Henstedt-Ulzburg, TSV Altenholz und einer Saison in der 3. Liga bei der HG OKT macht Tabea Schleemann nun beim TSV Nord Harrislee den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. „Ich habe mich sehr über die Anfrage vom TSV Nord Harrislee gefreut. Die 2. Bundesliga wird eine tolle Herausforderung und ich kann die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft kaum erwarten“, sagte sich die 19 Jährige, die mit der Rückennummer 55 bei den Nordfrauen auflaufen wird. (pm)







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